23.01.2020 06:45 |

Mobile Payment

Bargeldloser Zahlungsverkehr auf Reisen gefragter

In immer mehr Ländern wird bargeldloser Zahlungsverkehr zur Normalität. Die skandinavischen Länder und vor allem China kommen bereits nahezu ohne Bargeld aus, während in Österreich, Deutschland und der Schweiz weiterhin nur Bares als Wahres gilt. Zukünftig soll die Technologie auch in Österreich weitere Verbreitung finden, und so zu Österreichs Attraktivität als Tourismusstandort beitragen.

Mobile Payment, also bargeldloser Zahlungsverkehr, wird auch in Österreich zunehmend gefragter. Die Digitalisierung will man außerdem nutzen, um nachhaltigen Tourismus zu fördern, berichtet die nationale Tourismusmarketingorganisation Österreich Werbung (ÖW) vor Journalisten. Bei der Digitalisierung gehe es vor allem darum, „die Möglichkeiten, die wir Menschen haben, zu erweitern“, erklärt Reinhard Lanner, Digitalisierungschef der Österreich Werbung. Nicht nur die Bezahlung via Smartphone oder Smartwatch sei hier ein Thema: Zukünftig werde man auch über eingearbeitete Chips mit Schmuck, Skistöcken oder Kleidungsstücken, sogenannten „Wearables“, bezahlen können, so Lanner.

Anschaulich zeigt sich der bargeldlose Zahlungsverkehr am Beispiel China: Dort werde fast alles mobil bezahlt, in vielen Restaurants und Geschäften gebe es gar kein Wechselgeld mehr. Dabei sei der Zahlungsverkehr wahnsinnig schnell und von großer Einfachheit geprägt, wirklich jeder könne mit der Technologie umgehen. Unumstrittene Marktführer in China seien Alibaba und WeChat, beide Unternehmen bieten Ihre Dienste inzwischen auch in Österreich an. In Österreich sprechen unter anderem Bedenken zum Datenschutz gegen die flächendeckende Einführung von Mobile Payment.

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Nachhaltiger Tourismus
Neben dem Ausbau des mobilen Zahlungsverkehrs will die Österreich Werbung die Digitalisierung auch als Werkzeug nutzen, um in Österreich einen nachhaltigen Tourismus zu schaffen. Außerdem wolle man zukünftig die unterschiedlichen Leistungen, die ein Urlaub beinhaltet (Anreise, Unterbringung, Gastronomie, Aktivitäten etc.), in einer Anlaufstelle zusammenführen und so ein „ganzheitliches Erlebnis“ für Touristen schaffen, so Stolba.

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