Der „Major“ geht

Maierhofer: Vertrag in der Schweiz aufgelöst

Der ehemalige Nationalspieler Stefan Maierhofer und der Schweizer Zweitliga-Klub FC Aarau haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des noch bis Sommer gültigen Vertrags geeinigt. Der 37-jährige ehemalige Stürmer von Rapid und Salzburg war im September 2018 zum Challenge-League-Verein gestoßen und hatte mit elf Toren maßgeblichen Anteil am Erreichen der letztlich verlorenen Relegation.

In der aktuellen Saison erzielte Maierhofer nur noch zwei Treffer. Details zur Auflösung gab der Klub nicht bekannt. Im November hatte sich der exzentrische Stürmer, der sich selbst „Major“ nennt, mit einem Facebook-Posting selbst ins Abseits gestellt. Er hatte nach einem 0:3 in Wil, bei dem er 90 Minuten auf der Bank gesessen war, „No Major No Party!“ gepostet. Die Vereinsverantwortlichen werteten dies als Grenzüberschreitung und suspendierten ihn für zwei Spiele. Maierhofer kam danach zwar noch in vier Spielen zum Einsatz - Minuten, die ihm Aarau offenbar für die Rückrunde nicht mehr garantieren wollte.

„Seine Einsatzchancen in der Rückrunde waren gering und es wurde befürchtet, dass der einstige Stimmungsmacher wegen seiner ihm angedachten Reservistenrolle zunehmend zum Stimmungskiller werden könnte. Nun also mit der Vertragsauflösung die für beide Seiten beste Lösung“, schrieb die Aargauer Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Der 2,02 m große Stürmer hat 19 Länderspiele für Österreich bestritten und war in der Saison 2011/12 Torschützenkönig der Bundesliga.

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