Krähe in Nöten

Tierische Befreiungsaktion in „MacGyver“-Manier

Manchmal muss man kreativ sein, um helfen zu können - so auch im Fall einer Krähe, die sich am Mittwoch in einem Taubennetz eines Gebäudes im niederösterreichischen Baden in schwindelerregender Höhe verfangen hatte. Da eine entsprechend lange Leiter nicht durch das Haus passen wollte, um sie im Innenhof aufzustellen, mussten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr improvisieren.

In zehn bis zwölf Metern Höhe hatte sich der Vogel hoffnungslos in dem Taubennetz verfangen. Sämtliche verzweifelte Befreiungsversuche der Krähe fruchteten nicht, bewirken vielmehr, dass sich das Netz noch enger um den Körper des Tieres schlang. Bewohner des Hauses in der Badner Innenstadt bemerkten den aussichtslosen Kampf des gefangenen Vogels und verständigten die Feuerwehr, die zur tierischen Rettung eilten.

Doch die Enge des Gebäudes sollte den Helfern einen Strich durch die Rechnung machen, denn eine entsprechend lange Leiter war nicht durch die Gänge des Hauses in den Innenhof zu transportieren. Auch hing der Vogel einige Meter weit weg vom Gebäude im Netz und war für die Helfer so auch per Hand nicht zu erreichen.

Behelf gebastelt
Von einem Fenster einer Wohnung im vierten Stock aus bestand die beste Chance, die Krähe zu erreichen. In der Folge wurde seitens der Helfer in „MacGyver“-Manier ein Behelf gebastelt, um das Tier zu befreien. „Mit einer Verlängerung und darauf montierten Messer gelang es den Feuerwehrleuten, das Netz rund um den Vogel aufzuschneiden“, berichtete Stefan Schneider, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt.

Krähe präsentierte sich äußerst wehrhaft
Doch immer noch waren Reste des Netzes um den Körper des Vogels geschlungen - der jedoch machte wenig Anstalten, den Helfern für seine Rettung zu danken, als diese zum letzten Befreiungsschritt mit Schere griffen. „Das verschreckte Tier wehrte sich naturgemäß“, so Schneider.

Schlussendlich sollte der Befreiungsversuch trotz Gegenwehr dennoch gelingen, die Krähe konnte unverletzt in die Freiheit entlassen werden.

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