Sieg verschenkt

Violetter Frust: „Wir sind selbst Schuld“

Die Austria vergeigte beim 2:2 in St. Pölten zweimal eine Führung, dazu erregte ein harter Elfmeter knapp vor Schluss die violetten Gemüter. So gibt’s wieder keine zwei Siege in Folge. Die Veilchen liegen drei Punkte hinter Hartberg (6.). Violetter Tenor nach dem vergebenen Sieg: „Wir sind selbst schuld.“

Wieder nichts! Bis zur 87. Minute sah es in St. Pölten danach aus, dass die Austria Trainer Christian Ilzer das schönste Geschenk zu seinem heutigen 42. Geburtstag machen würde, es erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge geben könnte. Doch dann machte ein Elfer alles zunichte, Endstand 2:2, der Rückstand auf Platz sechs wieder größer geworden, da Hartberg in Tirol gewann, drei Punkte vor Violett liegt.

So umstritten der Elfer auch war (den Rempler von Jeggo an Luxbacher wertet nicht jeder Schiedsrichter als Foul) - die Austria muss sich mehr an die eigene Nase fassen. Denn Chancen, die Partie klar für sich zu entscheiden, waren sowohl nach Monscheins 1:0 als auch Turgemans 2:1 da, man konnte den Sack aber nicht zumachen. Da fehlte die Killer-Mentalität.

Nicht aktiv und souverän
„Wir sind an diesem 2:2 selbst schuld“, musste auch Ilzer die Abschlussschwäche seiner Mannschaft kritisieren, „weil wir es nicht geschafft haben, nach den jeweiligen Führungen aktiv und souverän zu bleiben. Dazu kam ein Elfer, der für mich nie einer war.“

Sah auch Abwehrchef Michael Madl, der nach knapp zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, so: „Diesen Elfer pfeift nicht jeder, aber wir haben da auch viel zu passiv verteidigt. Es ist zu wenig, nur in den ersten 25 Minuten ein gutes Spiel abzuliefern.“

Der Katzenjammer in Violett geht also weiter.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 22. September 2021
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