10.09.2019 09:30 |

Fußball

Viel Wirbel vor dem Landescup-Achtelfinale

Am Dienstag geht der SFV-Landescup in seine heiße Phase, startet das Achtelfinale. Bereits vor dem ersten Anpfiff gehen die Emotionen hoch. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich.

Die Partie Thalgau gegen Vorjahres-Halbfinalist St. Johann eröffnet am Dienstag um 17.15 Uhr das Landescup-Achtelfinale. „Wir müssen um 14.30 Uhr im Pongau losfahren“, ärgert sich St. Johann-Trainer Lottermoser, der als hauptberuflicher Lokführer einen ganzen Urlaubstag nehmen muss. „Keine Ahnung, welche Spieler so früh von der Arbeit wegkommen.“ Grund für den zeitigen Anpfiff: In Thalgau fehlt das Flutlicht. „Wir hätten zwar eines, aber die Thalgauer haben Heimrecht“, sagt Lottermoser schulterzuckend. Generell hat der Landescup für den Trainer der Pongauer an Wert verloren: „Dadurch, dass ja nur mehr der Sieger einen Startplatz für den ÖFB-Cup bekommt, hat er nicht mehr die Bedeutung für uns. Zumal man den Salzburger Landescup erst einmal gewinnen muss. Das ist nicht so einfach. Da sind einige Mannschaften mit mehr Qualität dabei. Man spielt halt, weil man mehr oder weniger mitspielen muss.“

Berufsbedingt fehlen wird SAK-Coach Fötschl beim Spiel in Zell am See (19.30). „Ich habe einen 24-Stunden-Dienst und kann mir auch nicht immer aussuchen, wann ich frei habe“, erklärt Fötschl. Der 45-Jährige glaubt aber auch so an ein Weiterkommen: „Das machen meine Co-Trainer schon. Der Landescup ist für uns eine Hintertür zu einem ÖFB-Cup-Ticket.“ Das in dieser Saison aber nur mehr der Sieger bekommt. „Generell ist da die Vergabe absurd“, sagt Fötschl. „Ein Wahnsinn, dass nicht beide Salzburger Regionalligisten einen Startplatz erhalten, die es ins Play-off schaffen. Der Sieger der übriggebliebenen Salzburger Liga aber schon. Da wirst du quasi dafür bestraft, dass du im Herbst gut warst.“

FC Pinzgau-Übungsleiter Ziege wiederum stößt vor dem Eugendorf-Match (19) die auf vier Feldspieler begrenzte Ersatzbank sauer auf. „Gerade im Cup wäre es toll mehr Spieler dabei zu haben, die sonst nicht so oft eine Chance bekommen“, sagt Ziege, der dennoch die Bedeutung des Cups für sein Team unterstreicht. „Ich kenne das noch aus meiner Zeit in Spanien“, erinnert sich der ehemalige DFB-Teamspieler. „Zu Beginn der Saison war der Cup keinem wichtig. Je weiter man dann allerdings kommt, desto wichtiger wird er.“

SFV-LANDESCUP, ACHTELFINALE

Dienstag:

Thalgau - St. Johann (17.15), Unken - Berndorf (17.30), Eugendorf - FC Pinzgau (19), Zell am See - SAK (19.30).

Mittwoch:

Obertrum - Anif (17.30), Konkordiahütte - Altenmarkt (18), Austria Salzburg - Kuchl, Straßwalchen - Wals-Grünau (beide 19).

Viertelfinale: 31. März/1. April

Peter Weihs
Peter Weihs
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