16.08.2019 12:23 |

Kann ins Auge gehen!

„Smarter“ Ofen heizte ein, als Besitzer schliefen

Im sogenannten Internet der Dinge sind Geräte vom Kühlschrank bis zum Backofen online und können vom User ferngesteuert werden. Dass das auch Gefahren birgt, zeigt ein Fall aus den USA. Dort haben Besitzer des vernetzten Minibackofens June Oven berichtet, dass sich ihre Geräte mitten in der Nacht eingeschaltet und sich auf 200 Grad aufgeheizt hätten.

Eines der Geräte schaltete sich laut einem Bericht des IT-Portals „The Verge“ um 02.30 Uhr in der Früh ein und heizte sich auf 400 Grad Fahrenheit - rund 200 Grad Celsius - auf. Der Besitzer schlief derweil und bemerkte erst am nächsten Morgen, dass sich der Ofen aktiviert hatte. Eine Kamera im Ofen zeichnete dabei den Moment auf, in dem sich der Ofen einschaltete.

Eine Betroffene klagt in einem Online-Forum über das Eigenleben ihres Backofens. „Das ist gefährlich und inakzeptabel und ich will ganz bestimmt nicht, dass dieser Ofen sich einschaltet, wenn ich einmal auf Urlaub bin.“ Sie ziehe seit dem Vorfall abends den Stecker bei ihrem June Oven.

Hersteller geht von Nutzerfehler aus
Der Hersteller sieht die Schuld für die Vorfälle bei den Nutzern. „Wir haben einige Fälle beobachtet, bei denen die Kunden versehentlich das Vorheizen über ein Gerät aktiviert haben, zum Beispiel ihr Smartphone.“ Das passiere etwa, wenn der User in der Begleit-App des Backofens Repezte durchstöbere und versehentlich auf den Vorheiz-Button tippe. Man plane ein Update, das Fehleingaben minimieren soll.

Der June Oven ist ein vernetzter Mini-Backofen mit App-Steuerung und Kamera. Er kann von weitem ein- oder abgeschaltet werden und liefert mit seiner Kamera Live-Bilder der garenden Speisen.

 krone.at
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