05.08.2019 09:00 |

Nachhaltiges Vergnügen

Gelebte Regionalität in der Tiroler Freizeitarena

Ein möglichst kleiner ökologischer Fußabdruck ist den Betreibern der Area47 am Eingang des Ötztals wichtig: Einerseits liegt die Anlage inmitten eines Naturschutzgebietes, andererseits steigen auch bei den Gästen Umweltbewusstsein und Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln und nachhaltigen Konzepten.

200.000 Besucher jährlich zählt der Outdoor-Abenteuerpark am Eingang des Ötztals. „Im zehnten Jahr ihres Bestehens ist die Area weltweit bekannt, in China sowie in Saudi-Arabien gibt es sogar Pläne, die Anlage zu kopieren“, berichtet Geschäftsführer Christian Schnöller. Mit insgesamt 35 verschiedenen Abenteuern ist die Area der größte Outdoor-Park Europas.

In Zeiten von Plastikplage und Klimakrise kommt der Nachhaltigkeit große Bedeutung zu: „Für Urlauber wird es immer wichtiger, das Reiseziel auf authentische Art und Weise kennen zu lernen und dazu gehört auch das Probieren von regionalen Produkten“, erklärt Schnöller: „Besucher können seit dieser Saison nicht nur Haiminger Äpfel verkosten, sondern werden von den Guides während einer Rafting- oder Canyoning-Tour auf die Apfelplantagen in der Nachbarschaft hingewiesen. Da auch das Gesundheitsbewusstsein der Menschen zunimmt, kommt ein heimisches Bio-Produkt als Willkommensgeschenk bei den Gästen sehr gut an.“

Partnerschaft mit dem Obstlager Haiming
Neben den Gästen profitiert auch die heimische Landwirtschaft von der Kooperation mit der Area 47: „Das Obstlager Haiming kann sich einem breiten Publikum präsentieren“, sagt Alexandra Harrasser, Geschäftsführerin des Obstlagers Haiming.

Der Gedanke von Regionalität und Nachhaltigkeit spiegelt sich in zahlreichen weiteren Aspekten wider und wird seit Jahren stetig vorangetrieben. So kommen im Gastronomiebereich hauptsächlich österreichische Produkte zum Einsatz, die bei regionalen Lieferanten wie dem Fleischhof Oberland oder Mairs Beerengarten bezogen werden.

Auch am Frühstücksbuffet wurde umgestellt: Statt portionierten Verpackungseinheiten werden Marmelade & Co. den Gästen in Glasschälchen bereitgestellt. Die Plastikplage wird mit Maßnahmen wie Pfandbechersystem, Eintrittsbändern aus Stoff oder dem Verzicht auf Strohhalme bekämpft. Die Kleidung der Mitarbeiter besteht aus recyceltem Plastikmüll.

Die Raftguides halten ihren „Arbeitsplatz“ sauber, das heißt, dass einmal pro Jahr der Inn abgefahren und Müll eingesammelt wird. Hinzu kommen Maßnahmen baulicher Natur: Filteranlagen in der Water-Area und Wake-Area bestehen aus Steinen, durch die das zu filternde Wasser gepumpt und damit gereinigt wird - ohne chemische Zusätze!

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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