03.08.2019 10:55 |

„Feindselige Akte“

EU-Kommission warnt vor „Terror-Drohnen“

Die EU-Kommission warnt angesichts der rasanten technologischen Entwicklung vor einem Drohneneinsatz für Terrorzwecke. „Drohnen werden immer leistungsstärker und smarter, was sie immer attraktiver macht für eine legitime Nutzung, aber auch für feindselige Akte“, sagte EU-Sicherheitskommissar Julian King.

Die EU-Kommission habe die „Bedrohung, wie sie heute erscheint und wie sie künftig aussehen wird, im Blick“, sagte der Kommissar aus Großbritannien gegenüber der „Welt am Sonntag“ weiter. Hintergrund sei die rasante Entwicklung der Drohnentechnologie.

„Wir unterstützen die EU-Mitgliedsländer dabei, Netzwerke für einen Informationsaustausch aufzubauen, das Engagement auf internationaler Ebene zu verstärken und finanzielle Mittel für Projekte bereitzustellen, die der Abwehr einer Bedrohung durch Drohnen dienen“, sagte King.

Drohnen gegen Fußball-Fans
Wie die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter berichtete, hat die französische Koordinierungseinheit zum Kampf gegen den Terrorismus in einem als geheim eingestuften Bericht unter anderem vor der Gefahr eines denkbaren terroristischen Angriffs auf ein Fußballstadion mittels einer unbemannten Drohne gewarnt, die mit biologischen Kampfstoffen bestückt sei.

Das Dokument sei zur Vorbereitung des im Dezember 2018 vorgelegten Abschlussberichtes des Sonderausschusses Terrorismus im EU-Parlament erstellt worden.

„Ständig zunehmende Bedrohung“
Das FBI hatte bereits im vergangenen Herbst vor der „ständig zunehmenden Bedrohung“ durch zivile Drohnen in den USA gewarnt. Die Geräte sind leicht erhältlich und könnten von „Terroristen, kriminellen Gruppen oder Drogenhändlern“ dazu missbraucht werden, Anschläge in den Vereinigten Staaten zu verüben, so FBI-Chef Christopher Wray. Als mögliche Ziele nannte er „Veranstaltungen mit großen Menschenmassen“.

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