03.08.2019 08:06 |

Bitcoin & Co sind tabu

Apple-Kreditkarte erlaubt keine Digitalgeld-Käufe

Die geplante Kreditkarte von Apple wird keine Käufe von Kryptowährungen wie Bitcoin zulassen. Das geht aus den Geschäftsbedingungen hervor, die der Apple-Partner Goldman Sachs veröffentlicht hat. Auch der Kauf von Spielchips in Casinos oder Lotterietickets ist ausgeschlossen.

Apple folgt damit dem Beispiel großer US-Banken wie JP Morgan oder Citigroup. Diese sind wegen der starken Schwankungen der Internetwährungen besorgt, die Kunden in kurzer Zeit hohe Schulden aufbürden können.

Virtuell und real
Die Kreditkarte gehört zu den im März vorgestellten Plänen von Apple, mit Abo-Angeboten und anderen Diensten neues Geschäft über den Verkauf von Geräten hinaus zu erschließen. Der Clou: Es soll sie nicht nur virtuell im iPhone geben, sondern auch als echte Karte aus Titan statt Plastik. Die Kunden locken will Apple unter anderem mit einer Rückzahlung von zwei Prozent auf alle Einkäufe - und drei Prozent bei Produkten des Konzerns. 

Stärkere Kundenbindung
Analysten von Goldman Sachs erwarten zunächst nur einen geringen finanziellen Beitrag zum Apple-Gewinn. Laut Carolina Milanesi von der Analysefirma Creative Strategies dürfte der wahre Vorteil des Angebots für Apple eine stärkere Kundenbindung werden.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen