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Kostenloser Kreditkarten Vergleich auf Krone

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kreditkarte testNeben der immer noch besonders beliebten Barzahlung und dem Einsatz einer Girocard gewinnt die Kreditkarte immer größerer Bedeutung im alltäglichen Zahlungsverkehr und wird, orientiert am internationalen Beispiel, früher oder später aller Voraussicht nach andere Zahlungsmittel nacheinander verdrängen. Die wachsende Beliebtheit der Kreditkarte hat gute Gründe. Sie ist unkompliziert, sicher und bietet Verbrauchern zusätzlichen finanziellen Spielraum für eine Realisierung individueller Wünsche, sowie die Bewältigung finanzieller Verpflichtungen sowohl im Inland, als auch auf Reisen im Ausland.

Wer sich für die Verwendung einer Kreditkarte interessiert, sollte sich im Vorfeld eingehend mit deren Funktionen, ihren Möglichkeiten und Merkmalen, aber auch Risiken befassen, um anschließend aus der Vielfalt an Angeboten das individuell passende auswählen zu können.


Was ist eine Kreditkarte und wie funktioniert sie?

Als bargeldloses Zahlungsmittel gleicht die Kreditkarte auf den ersten Blick der klassischen Girokarte, welche Bankkunden heute üblicherweise zu einem Girokonto erhalten. Mit einer Kreditkarte lässt sich an immer mehr Akzeptanzstellen, in Hotels und Restaurants, im Einzelhandel, an Tankstellen und bei zahlreichen Händlern sowie Dienstleistern bezahlen. Selbst an Kassen der meisten Supermärkte und bekannten Discountern gehört das Bezahlen mit der Kreditkarte heute zum Alltag. Außerdem ist auch mit der Kreditkarte das Abheben von Bargeld an Geldautomaten möglich.


Wie unterscheidet sich die Kreditkarte von der Girokarte?

girokonto

Weit größer als Gemeinsamkeiten zwischen Girokarte und Kreditkarte sind die Unterschiede der beiden Zahlungsmittel. Die Girokarte dient ebenfalls dem bargeldlosen Bezahlen und Abheben von Bargeld am Automaten, weitere Funktionen bietet diese Bezahlkarte jedoch nicht. Außerdem ist die Girokarte, aus den Zeiten des Euro-Schecks auch bekannt als EC-Karte, nur im Raum der Europäischen Währungsunion einsetzbar.

Eine Girokarte ist zwingend mit einem Girokonto verbunden, von dem Zahlbeträge oder Abhebungen umgehend, spätestens nach wenigen Tagen abgehen. Zahlungen sind mit ihr nur dann möglich, wenn das verbundene Girokonto ausreichend gedeckt ist oder ein Dispositionskredit bzw. geduldeter Überziehungskredit vereinbart wurde. Für beide Formen der Überziehung sind vom ersten Tag an die bei Kontoeröffnung vertraglich vereinbarten Zinsen fällig. In all diesen Punkten unterscheidet sich die Kreditkarte von der Girokarte.

Die Kreditkarte ist weltweit einsetzbar. Sowohl zum Bezahlen, als auch Abheben von Bargeld. Selbst wenn Banken und Sparkassen die meisten Kreditkarten im Zusammenhang mit einem Girokonto an Kunden herausgeben, ist sie nicht zwingend mit einem bestimmten Girokonto verbunden. Erforderlich ist lediglich ein Referenzkonto zum Ausgleich des Kreditkartensaldos. Im Gegensatz zur Girokarte buchen Banken Zahlungen mit der Kreditkarte nicht sofort von diesem Konto ab. Wie der Name bereits veranschaulicht, ist mit einer Kreditkarte ein Kreditrahmen verbunden. Bis zur Grenze dieses Verfügungsrahmens sammelt eine Kreditkarte Zahlungen, die das Referenzkonto erst zu einem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt, einmal monatlich, meist zum Ende des Monats, ausgleicht.

Eine Ausnahme bilden hierbei sogenannte Debit-Kreditkarten. Sie sind ausschließlich auf Guthabenbasis geführt und Zahlungen gehen umgehend zu Lasten des Kontos. Bei Ausgleich des gesamten Sollbetrags zum vereinbarten Termin fallen für den so genutzten Kredit keine Zinsen an. Im Gegensatz zur Girokarte eignet sich die Kreditkarte auch als virtuelles Zahlungsmittel beim Online-Kauf. Immer mehr Online-Händler bieten als eine von verschiedenen Zahlungsmethoden auch die Kreditkartenzahlung.


Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Betrachtet man unterschiedliche Kreditkarten, differenzieren sich diese in erster Linie optisch durch Design und Logo des herausgebenden Kreditinstituts. Jede Kreditkarte trägt zusätzlich aber auch das Logo der Kreditkartengesellschaft. Marktführend sind hier zwei Unternehmen:

  • Visa
  • Mastercard

Die beiden US-amerikanischen Unternehmen stellen weltweit eine technische Infrastruktur für Kreditkartenzahlungen zur Verfügung und erteilen Lizenzen zur Herausgabe von Karten an Banken sowie Sparkassen. Im Gegenzug werden sie prozentual am Verdienst mit Gebühren für die Nutzung einer Kreditkarte beteiligt.

Sowohl Visa Karten, als auch Mastercard Kreditkarten sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich, die sich vor allen Dingen im Kreditrahmen und verbundenen Zusatzleistungen, sowie daraus folgend in der Höhe erhobener Gebühren unterscheiden.

Was sind Co-Branding Kreditkarten?

Immer häufiger tragen Kreditkarten das Logo von Unternehmen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Bank- oder Kreditgeschäft zu tun haben. Ob Fluggesellschaft, Möbelhaus, Automobilhersteller oder Fußballverein: Co-Branding ist ein zunehmend beliebtes Marketinginstrument großer, bekannter Unternehmen. Hinter jeder Co-Branding Kreditkarte steht jedoch eine klassische Bank, die das Finanzgeschäft abwickelt. Dies hat nicht zuletzt auch rechtliche Gründe, da der Begriff des Kreditinstituts gesetzlich klar definiert und beschränkt ist.

Co-Branding Karten sind meistens mit Bonusprogrammen der namensgebenden Unternehmen verbunden. Neben dem Zugang zu besonderen Leistungen des Anbieters sammeln Nutzer zum Beispiel beim Einsatz der Karte abhängig vom Zahlbetrag Bonuspunkte und können diese gegen Dienstleistungen oder Sachprämien eintauschen. Bekanntestes Beispiel ist hier die Lufthansa Miles & More Kreditkarte in Kooperation mit der DKB Bank, mit der Karteninhaber Bonusmeilen für jeden mit einer Karte bezahlten Flug und ausgewählte andere Leistungen sammeln.

Was ist eine Debit-Kreditkarte?

Wie bereits angesprochen gibt es auch Kreditkarten, die entgegen ihrem Namen nicht in Verbindung mit einem Kreditrahmen stehen. Zahlungen sind nur bei Guthaben auf dem verbundenen Girokonto möglich. Wie bei der Girokarte bucht die Bank den Zahlbetrag umgehend vom Konto ab.

Debit-Kreditkarten ermöglichen optimale Kostenkontrolle. Während die klassische Kreditkarte von Banken erst nach umfassender Bonitätsprüfung ausgegeben wird und zum Beispiel bei einem negativen Schufa-Eintrag kein Vertrag zustande kommt, sind die Voraussetzungen für eine guthabengeführte Debit-Karte deutlich geringer, da für die Bank das Risiko überschaubar bleibt.

Inhaber einer Debit-Kreditkarte können die Leistungen einer Kreditkarte im In- sowie Ausland nutzen und so am zeitgemäßen Zahlungsverkehr teilnehmen, gehen dabei aber nicht das grundsätzlich mit einer Kreditkarte verbundene Überschuldungsrisiko ein.

Was ist eine Prepaid-Kreditkarte?

Auf den ersten Blick gleicht die Prepaid-Kreditkarte der eben beschriebenen Debit-Kreditkarte. Nicht selten nutzen Anbieter zu Werbezwecken den Begriff fälschlicherweise sogar synonym.

Der wesentliche Unterschied besteht jedoch darin, dass die Prepaid-Kreditkarte nicht mit einem Girokonto verbunden ist. Bildlich gesprochen ist die Prepaid-Kreditkarte für sich genommen ein eigenständiges Verrechnungskonto, was bei dem herausgebenden Kreditinstitut hinterlegt ist.

Von jedem beliebigen Konto kann der Karteninhaber Guthaben unter Vermerk seiner Kreditkartennummer an dieses Kreditinstitut überweisen, was anschließend, vergleichbar mit einer Prepaid-Telefonkarte, für Zahlungen bereitsteht. Andere für ein Girokonto übliche Transaktionen wie zum Beispiel Überweisungen oder Lastschriften sind mit dem Prepaid-Kreditkartenkonto üblicherweise nicht möglich.


Welche Zusatzleistungen bietet eine Kreditkarte?

visa karteKreditkarten sind nicht nur wegen ihrer klassischen Bezahlfunktionen und internationalen Akzeptanz gefragt. Kartenabhängige Zusatzleistungen erhöhen die Attraktivität des Zahlungsmittels zusätzlich. Die Kreditkarte lässt sich als Sicherheit nutzen, zum Beispiel bei der Anmietung eines Leihwagens oder Buchung von einem Hotelzimmer. Primär stellt sie jedoch in vielen Fällen Versicherungsleistungen, im Zusammenhang mit bezahlten Waren und Dienstleistungen dar. Hierzu zählen vor allen Dingen:

  • Reiserücktrittsversicherung / Reiseabbruchversicherung
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Mietwagenversicherung
  • Verkehrsmittelunfallversicherung
  • Reisegepäckversicherung
  • Gepäckverspätungsversicherung
  • Reiserechtsschutzversicherung

Diese Zusatzleistungen sind üblicherweise an Reisen und Dienstleistungen gebunden, die mit der Kreditkarte bezahlt wurden. Neben reisebezogenen Zusatzleistungen bieten einige Kreditkarten auch Versicherungsschutz für online bezahlte Waren in Form von Einkaufsversicherungen und Warenschutzversicherungen. Diese haften einerseits für den Verlust der Ware auf dem Weg vom Händler zum Kunden, andererseits kann auch eine Beschädigung der Ware versichert sein.


Was ist eine Online Kreditkarte?

Die Kreditkarte als physische Plastikkarte ist erforderlich, um mit ihr vor Ort in Geschäften, Hotels, Restaurants und an anderen Akzeptanzstellen zu bezahlen oder am Geldautomaten Bargeld abzuheben. In Chip oder Magnetstreifen speichert sie elektronische Daten, die an Lesegeräte übertragen der Legitimation sowie Kommunikation und damit Abwicklung von Bezahlungen dienen.

Viele Karteninhaber nutzen die Kreditkarte jedoch überwiegend oder sogar ausschließlich online. Im Internet mit der Kreditkarte zu bezahlen ist sicher und vor allen Dingen deutlich schneller als andere Methoden, wie zum Beispiel das Lastschriftverfahren oder die Vorabüberweisung. Um online mit einer Kreditkarte zu bezahlen, ist die eigentliche Karte selten erforderlich. Nötig sind lediglich die aufgedruckten Karteninformationen wie Kreditkartennummer, welche Gültigkeit und Prüfziffer enthält. Diese Daten lassen sich auch ohne Karte speichern und nutzen.

Bei einer Online Kreditkarte handelt es sich üblicherweise um eine Prepaid-Kreditkarte. Sie eignet sich für jeden, der ausschließlich Internetkäufe bezahlen möchte und so auf die Plastikkarte verzichten kann.


Was versteht man unter einem Revolvierenden Kredit?

Die klassische Kreditkarte bietet einen begrenzten Verfügungsrahmen, der jeweils zum Ende einer Monatslaufzeit vollständig auszugleichen ist. Dies geschieht automatisch durch Abbuchung vom Referenzkonto.

Viele Banken bewerben ihre Kreditkarten jedoch als Revolving Card. Bei dieser Variante ist die Karte tatsächlich mit einem Ratenkredit verbunden. Das heißt, der Karteninhaber muss den Saldo am Ende des Monats nicht vollständig ausgleichen. Im Gegensatz zur einfachen Kreditkarte ist nur eine Teilrückzahlung erforderlich. Ihre Höhe ist im Kreditkartenvertrag vereinbart. Das heißt, schöpft der Karteninhaber den Kreditrahmen in einem Monat voll aus und leistet am Ende des Abrechnungszeitraums die vereinbarte Teilzahlung, kann er die Karte im Folgemonat wieder bis zum Erreichen des Kreditkartenlimits nutzen. Wie bei einem klassischen Kredit sind auch bei Revolving Krediten Zinsen auf den Soll-Betrag fällig.


Was kostet eine Kreditkarte?

Banken und Sparkassen geben Kreditkarten, vergleichbar der einfachen Bankkarte sowie die Girokarte, gelegentlich kostenlos aus, beziehungsweise decken sie durch die monatliche Kontoführungsgebühr ab. Bei Kreditkarten lässt sich zwischen drei Kostenarten unterschieden:

  • Einmalige Ausgabegebühren
  • Pauschale Jahresgebühren
  • Variable Transaktionsgebühren

Oftmals bewerben Anbieter ihre Kreditkarten als kostenlos, zum Beispiel als Gratis Kreditkarte. Diese Einstufung bezieht sich in vielen Fällen jedoch lediglich auf die Ausgabegebühr und Jahresgebühr. Grundsätzlich finden sich zwei Varianten der Kostenstruktur: kostenlose Kreditkarten bzw. solche mit einer geringen Jahresgebühr, bei denen für einzelne Transaktionen vergleichsweise hohe Gebühren anfallen und solche Kreditkarten, die mit einer höheren jährlichen Gebühr verbunden sind, bei denen aber im Gegenzug zumindest für eine begrenzte Anzahl an Transaktionen keine oder insgesamt nur niedrige Transaktionskosten anfallen.

Transaktionsgebühren können grundsätzlich für jeden Einsatz der Kreditkarte fällig sein, besonders häufig entstehen sie jedoch in Verbindung von Bargeldabhebungen, überwiegend für den Einsatz im Ausland, bei vielen Instituten, aber auch im Inland.


Für wen lohnt sich eine Kreditkarte?

Die Entscheidung eine Kreditkarte zu beantragen, kann sich aus unterschiedlichen Gründen lohnen. Gerade wer sich privat oder geschäftlich viel im nicht-europäischen Ausland aufhält, kann heute kaum mehr auf eine Kreditkarte verzichten. Bereits bei der Buchung einer Reise, Bahnfahrt oder eines Fluges sowie Hotelzimmers und Mietwagens leistet die Kreditkarte gute Dienste, welche mit der einfachen Girokarte nur schwer zu bewältigen sind.

Aber auch wer nicht oder nur selten verreist, kann von einer Kreditkarte profitieren. Zum einen ist sie ein sicheres und zuverlässiges Zahlungsmittel, sowohl offline im stationären Handel, als auch online, beim Einkauf im Internet. In beiden Fällen gibt es heute kaum noch Händler oder Dienstleister, die Kreditkarten als Zahlungsmittel nicht akzeptieren.

Zum anderen bietet die klassische Kreditkarte finanziellen Spielraum, sowohl für akute Notfälle wie eine spontan erforderliche Anschaffung oder Reparatur, als auch individuelle Wünsche. Mit einem entsprechenden Kreditrahmen stehen kurzfristig finanzielle Mittel zur freien Verfügung und dies immer wieder, ohne dass jeweils ein neuer Kreditvertrag abzuschließen ist und je nach Vereinbarung ohne die Zinsen, welche bei einem Dispositionskredit anfallen.

Bei einem Revolving Kredit entsteht mit der Kreditkarte ein ebenso unkomplizierter Zugang zum klassischen Ratenkredit. Die Debit Kreditkarte und Prepaid Kreditkarte bieten auch Verbrauchern ohne eine erforderliche Kreditwürdigkeit die Möglichkeit, von den Vorzügen einer Kreditkarte als vielseitiges Zahlungsmittel zu nutzen.

Eine aufladbare Kreditkarte ist sogar ohne ein Girokonto nutzbar und eignet sich auch für Jugendliche oder Kreditkarte für Studenten, zum Beispiel als Taschengeldkonto oder für Zahlungen im Urlaub, auf Klassenfahrt, im Auslandssemester oder Einkäufe im Internet. Auch für Selbständige bietet die Kreditkarte Vorteile, zum Beispiel als separates Konto für zweckgebundene Ausgaben. Sie lässt sich unter anderem als Tankkarte nutzen und bietet mit der eigenständigen Kreditkartenabrechnung ein sinnvolles Hilfsmittel für die unternehmerische Buchführung.


Wie sicher sind Kreditkarten?

prepaid kreditkarte

Im deutschsprachigen Raum ist Bargeld unverändert das beliebteste Zahlungsmittel. Dieser Unterschied im internationalen Kreditkarten Vergleich, zum Beispiel gegenüber den Vereinigten Staaten, in denen der tägliche Zahlungsverkehr weitgehend auf Kreditkarten beruht, lässt sich unterschiedlich erklären. Ein Grund ist das Sicherheitsgefühl, was viele Menschen mit dem Bargeld verbinden, beziehungsweise die Skepsis gegenüber bargeldloser Zahlung. Die Angst vor Diebstahl einer Kreditkarte oder der auf ihr gespeicherten Daten und einem anschließenden Missbrauch ist groß.

Objektiv betrachtet ist die Kreditkarte jedoch ein sicheres Zahlungsmittel und nutzt zahlreiche Mechanismen, um Missbrauch weitgehend zu verhindern. Eine Kreditkarte besitzt verschiedene Sicherheitsmerkmale, die zum Beispiel der Fälschungssicherung dienen:

  • EMV-Chip zur Speicherung und Übertragung der Kartendaten
  • Unterschrift des Karteninhabers
  • Hologramm (eine Taube bei der Kreditkarte von Visa und zwei ineinandergreifende Weltkugeln bei Mastercard)
  • Unter UV-Licht sichtbare Buchstaben

Weitere Sicherheitsmaßnahmen greifen, wenn die Kreditkarte zum Bezahlen oder Abheben von Bargeld Verwendung findet. Für Zahlungen vor Ort verlangen Akzeptanzstellen entweder die Unterschrift des Karteninhabers oder, wie auch beim Abheben am Geldautomaten, eine vierstellige PIN.

Bei Zahlungen im Internet fragen Bezahlsysteme einerseits nach dem Namen des Karteninhabers, einer Kartennummer, dem Gültigkeitsdatum sowie der aufgedruckten Prüfnummer, andererseits ist jede Zahlung mit der Eingabe einer TAN abzuschließen, die ein Karteninhaber für jede Zahlung über eine App zugestellt bekommt. Visa Kreditkarten nutzen „Verified by Visa“ und Mastercard den „Securecode“.

Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen sollten Karteninhaber durch verantwortungsbewussten Umgang mit der Karte und Kartendaten zur Sicherheit ihrer Kreditkarte beitragen. Hierzu dienen grundlegende Verhaltensgrundsätze:

  • PIN und Kreditkarte sind immer getrennt aufzubewahren
  • Sofort nach Erhalt gehört die eigene Unterschrift auf eine Karte
  • Eine regelmäßige Kontrolle der Kreditkartenabrechnung belegt frühzeitig Unregelmäßigkeiten
  • Online sollten Kreditkartendaten nur an nachweislich vertrauenswürdige Shops herausgegeben werden
  • Für Online-Zahlungen ist ein Computer oder mobiles Endgerät erforderlich, das vor Viren und Malware geschützt ist

Vor dem Risiko des Missbrauchs kann sich ein Karteninhaber in Zusammenarbeit mit den technischen Voraussetzungen der Infrastruktur zuverlässig schützen. Eine Frage der Persönlichkeit und Disziplin ist dagegen das Risiko einer Überschuldung, das vor allen Dingen beim Revolving Kredit besteht. Für jeden Kreditkarteninhaber ist es deshalb wichtig, die eigenen finanziellen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und das Konsumverhalten daran zu orientieren. Auf Dauer kann und sollte eine Kreditkarte nicht den klassischen Bankkredit ersetzen, auch wenn dieser mit größerem Aufwand verbunden ist. Die Zinsen eines Revolving-Kredits sind üblicherweise deutlich höher, als Zinsen für einen Verbraucherkredit.


Wie beantragt man eine Kreditkarte?

kreditkarte beantragen

Eine Beantragung geht schnell und ist weitgehend unkompliziert. Die Kreditkarte bereits bei Eröffnung eines Girokontos oder nachträglich zu bestellen, ist die einfachste Variante, da hierbei bereits alle persönlichen Daten der Bank vorliegen.

Die separate Beantragung einer Kreditkarte kann bei den meisten Kreditinstituten weitgehend online erfolgen. Nach Auswahl des gewünschten Anbieters finden sich im Web alle erforderlichen Antragsformulare, die entweder ebenfalls im Internet auszufüllen und zu versenden sind, oder nach Ausdruck auf dem Postweg zum Anbieter gelangen. Anschließend ist in jedem Fall eine Legitimation des Antragstellers erforderlich. Diese kann auf zwei Arten erfolgen:

  • PostIdent-Verfahren
  • Video-Ident

Für das PostIdent druckt ein Antragsteller einen PostIdent-Coupon aus, den er in der nächsten Postfiliale vorlegt und sich gegenüber dem Postmitarbeiter mit Personalausweis oder Reisepass ausweist. Dieser Angestellte überträgt Ausweisdaten auf den Coupon, bestätigt die Prüfung und sendet ihn, gegebenenfalls mit weiteren Antragsunterlagen, gebührenfrei an das Kreditinstitut.

Schneller und komfortabler verläuft das Video-Ident. Hierbei führt der Antragsteller ein Videotelefonat mit einem Servicemitarbeiter einer Bank über einen PC mit Webcam oder ein Smartphone. Im Laufe des Gesprächs muss der Antragsteller ebenfalls ein Ausweisdokument vorzeigen und sich so identifizieren.


Fazit

Die Kreditkarte ist ein zeitgemäßes, komfortables und sicheres Zahlungsmittel. Im Inland und Ausland, vor Ort und Online kann mit ihr an immer mehr Akzeptanzstellen bezahlt und rund um die Uhr Bargeld in Landeswährung abgehoben werden. Sie dient als Sicherheit bei Mietgeschäften und Legitimation für Reservierungen. Daneben bietet die Kreditkarte zusätzlich attraktive Sicherheitsleistungen in Verbindung mit Zahlungen. Das alles geschieht auf Basis eines kurzzeitigen Kredits, der dem Karteninhaber zu günstigen Konditionen zusätzlichen finanziellen Spielraum im Alltag gewährt.

Klassische Kreditkarten setzen Kreditwürdigkeit voraus. Trotzdem sind auch Menschen mit mangelnder Bonität nicht vollständig von den Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs mit einer Kreditkarte ausgeschlossen. Die Debit- und Prepaid Kreditkarte sind auf Guthaben basierende Alternativen, mit einem vergleichbaren, wenn auch oft eingeschränkten Funktions- und Leistungsumfang.

Eine Kreditkarte, egal welcher Art, ist unkompliziert zu beantragen und bei Erfüllung der individuellen Voraussetzungen meist schon nach wenigen Werktagen einsatzbereit.

 

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