Fußballer verunglückt

Todesdrama um Reyes: Reifenplatzer bei 237 km/h

Die Fußballwelt ist am Samstag von einer traurigen Nachricht erschüttert worden: Der spanische Ex-Nationalspieler Jose Antonio Reyes verstarb im Alter von 35 Jahren bei einem Autounfall. Nun wurden Details rund um das Drama bekannt. Wie die Polizei bekannt gab, platzte ein Reifen seines Unglückswagens, ein Mercedes S550, bei einer Geschwindigkeit von 237 km/h.

Die tragische Folge: Auf dem Weg in seine Heimatstadt Utrera bei Sevilla kam das Fahrzeug von der Autobahn ab und geriet in Brand.

Laut Medienberichten befanden sich drei Personen im Unfallwagen. Den Tod eines Cousin von Reyes bestätigte der Stadtrat von Utrera. Ein weiterer Cousin überlebte offenbar schwer verletzt und wird derzeit im Spital behandelt. Am Samstag wurde von Lokalmedien unter Berufung auf Krankenhausquellen noch vom Ableben des dritten Insassen berichtet.

Bestürzung herrschte nach den Geschehnissen vor allem in Spanien. „Ich bin am Boden zerstört. Ich habe keine Worte. Wir werden uns immer an Dich erinnern, Freund“, schrieb Real-Madrid-Kapitän Sergio Ramos.

Canizares: „Rasen ist eine verwerfliche Handlung“
Doch es gab auch kritische Stimmen. „Rasen ist eine verwerfliche Handlung. Bei dem Unfall gab es neben dem Fahrer auch Opfer. Reyes hat keine Anerkennung verdient, als wäre er ein Held“, schimpfte Ex-Nationalkeeper Santiago Canizares, der mit Reyes zusammen kickte.

Doch er betonte auch: „Das heißt aber nicht, dass ich nicht bedauere, was passiert ist und dass ich nicht für seine Seele bete.“

Zahlreiche Erfolge
Reyes wurde 2004 mit Arsenal ungeschlagen englischer Meister, mit Real Madrid holte er 2007 den spanischen Titel. Dazu gewann der Andalusier mit Atletico Madrid (2010 und 2012) sowie dem FC Sevilla (2014 bis 2016) nicht weniger als fünfmal die Europa League.

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