Coach spricht Klartext

Hütter zu Kritikern: „Viele dachten, ich fliege“

Eintracht Frankfurts „Saison voller Highlights“ erfuhr trotz der Klatsche in München ein Happy End. Schon am 25. Juli geht‘s wieder los - wohl ohne Luka Jovic. Aber für Österreichs Star-Trainer Adi Hütter ist das ohnehin eine großartige Geschichte. Aber sehen und hören Sie selbst - oben im Video.  

Die deftige Packung zum Saisonausklang trübte die Stimmung bei Eintracht Frankfurt nur kurz. „Es ist eine überragende Spielzeit gewesen“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic - und schwelgte in der Erinnerung: „So viele Highlights haben einige nicht in fünf Jahren. Wir haben unseren Stempel hinterlassen und die Fans in Deutschland für uns gewonnen.“ In der Tat haben die Hessen in einer selten erlebten Form begeistert. Sie zelebrierten jeden einzelnen Auftritt in der Europa League wie ein Endspiel, sie retteten mit dem Halbfinaleinzug das internationale Ansehen des deutschen Fußballs. Und in der Bundesliga verzückte manches Offensivfeuerwerk der „Büffelherde“ Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastien Haller das Publikum.

Hinteregger-Zukunft
Es wäre ein Hohn gewesen, wenn diese Saison mit Rang acht geendet hätte. „Wir hatten das Glück des Tüchtigen“, sagte Augsburg-Leihgabe Martin Hinteregger, der am liebsten bei der Eintracht bleiben würde („das liegt nicht in meiner Hand“). Dank des Mainzer Sieges gegen Hoffenheim brachte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter den siebten Rang ins Ziel - und tritt ab 25. Juli in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League an. „Das verkürzt den Urlaub um einiges“, scherzte Danny da Costa, „aber wir freuen uns drauf.“

Jovic zu Real
Bobic, der die Planungen für die Vorbereitung neu justieren muss, wird ohnehin wenig Zeit zur Erholung haben. Die Eintracht-Profis sind begehrt, der Transfer von Torjäger Jovic zu Real Madrid für etwa 60 Millionen Euro nimmt Konturen an. Mit Paris St. Germain wird nach einer Lösung gesucht, um Torhüter Kevin Trapp zu halten. Bei Rebic und Haller könnte die Qualifikation für das internationale Geschäft ein Trumpf sein. Bobic will den Kern des Erfolgsteams halten und sinnvoll verstärken, er wählt dabei aber einen pragmatischen Ansatz: „Wer bleiben will, bleibt, wer nicht bleiben will, der geht halt. Das ist ganz normal, wir erneuern uns ständig.“

Ausgepresst wie eine Zitrone
In München bei der 1:5 (0:1)-Vorführung zeigten die Strapazen der zahlreichen englischen Wochen, auch die mentalen, Wirkung. Die Frankfurter waren einfach kaputt. „Man hat gesehen, dass wir nach 50 Spielen ausgepresst sind wie eine Zitrone, dass die Spieler auf dem Zahnfleisch gehen“, urteilte Trainer Hütter milde. Bobic meinte: „Die Jungs waren durch, das ist auch verständlich. Aber wir greifen wieder an.“

Der Blick in die Zukunft gibt Anlass zu Optimismus, die Voraussetzungen sind besser als vor wenigen Jahren. Die Eintracht ist eine attraktive Adresse geworden, hat das erste Mal seit 2012/13 über die Liga den Sprung in den Europacup geschafft. Und die Elf aus der Mainmetropole wird angeleitet von einem Coach, der sich nach anfänglicher Skepsis viel Respekt als Entwickler verdient hat. „Wenn ich jetzt sehe, dass ein Jovic zu Real Madrid wechseln könnte ...“, sagte Hütter nicht ohne Stolz.

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