Hütter vor Chelsea-Hit

„Nur die Krönung der Saison fehlt uns noch“

Eintracht Frankfurt will die Rolle des Favoritenschrecks auch im Halbfinale der Europa-League gegen Chelsea weiter mit Erfolg spielen. „Chelsea ist Favorit. Wir wollen gegen den Über-Gegner aber wieder unsere Qualität zeigen und mutig spielen“, kündigte Trainer Adi Hütter vor dem Duell mit den Londonern am Donnerstag (21 Uhr, im Liveticker auf sportkrone.at) an. 

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Als Adi Hütter im April 2018 nach 32 meisterlosen Jahren das Bern-Trauma beendete, lag ihm die Schweizer Hauptstadt zu Füßen. Fast genau ein Jahr später wiederholt sich die gleiche Geschichte in Frankfurt. Erstmals seit 39 Jahren steht Eintracht im Halbfinale eines internationalen Bewerbes, jetzt verehrt ihn auch die deutsche Bankenmetropole.

Chelsea noch stärker
Fünf bzw. sechs Spiele stehen Adi Hütter und Eintracht Frankfurt noch ins Haus, dann könnte das „fiktive“ Hütter-Denkmal in Bern in Frankfurt ein Double bekommen. Denn mit dem Finaleinzug in der Europa League und der direkten Qualifikation für die Champions League 2019/20 würde der Vorarlberger auch in Frankfurt „unsterblich“ werden. Im heutigen Duell mit Chelsea gilt es den Grundstein zu legen. Aber Hütter weiß: „Chelsea ist noch einmal 50 Prozent stärker als die bisherigen Gegner. Bei uns fehlen mit Haller und Rebic zwei Offensivasse, wir werden defensiver agieren.“ Die Außenseiterrolle nimmt Frankfurt an: „Wir haben uns ein Konzept zurechtgelegt, um gegen die starken Briten bestehen zu können. Schließlich fehlt uns ja noch die Krönung der tollen Saison.“

Lob von Jürgen Klopp
Hütters Freizeit ist nicht erst seit seinem Engagement in Frankfurt ein sehr geringer Teil seines Tagesablaufs. Und wenn er in Frankfurt einkaufen geht, muss er eine halbe Stunde länger einplanen, „weil viele Fans ein Selfie mit mir machen wollen“. Lob für Hütter gab es zuletzt von Liverpool-Coach Jürgen Klopp: „Hütter macht mit Frankfurt tolle Arbeit!“ Vor zehn Jahren noch reiste Hütter - damals noch als Altach-Trainer - zu einem Dortmund-Trainingslager in die benachbarte Schweiz, um zu Trainergott Klopp aufzuschauen, „Das tue ich heute auch noch“, sagt Hütter respektvoll.

E. Faisst, Kronen Zeitung

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