02.05.2019 11:00 |

Dirndl in Aigen:

Der Winzerprinz aus Jois eroberte in Salzburg nix

Sprücheklopfer in Schloss Aigen: Leo Hillinger liegt beim Radln gut im Rennen, beim Maibaum- Kraxeln musste er allerdings passen.

„Auf die Länge kommt es nie an, auch beim Maibaum nicht. Vielmehr zählen die starken Männer, die ihn zum stehen bringen“, tönte Mittwoch Franz Gmachl von den Prangerstutzenschützen Aigen.

Er muss es wissen, schließlich war seine 80-köpfige Truppe 1993 Maibaummeister. Auch diesmal legten sie sich auf der Schlosswiese vor der Aigner Kirche ordentlich ins Zeug und brachten die 36 Meter hohe und 1300 Kilo schwere Fichte in drei Stunden zum stehen.

Der richtige Zeitpunkt um dem Maibaum zu erklimmen. „Als junger Bursch war ich immer als erster oben“, tönte Leo Hillinger. Auch heute ist der Winzer aus Jois noch topfit. „Ich hab letztes Wochenende gerade den Radmarathon am Neusiedler See gewonnen. Allerdings laboriere ich immer noch an meiner Schulterverletzung nach meinem Sturz beim Cape Epic-Rennen in Südafrika und muss deshalb heute beim Kraxeln leider passen.“

Auch die anderen Burschen waren um keine Ausrede verlegen. „Wir sind besser beim Schatzen als beim Kraxeln“, gestanden die Unternehmer Georg Klampfer, Christian Sturmayr, Marcel Eberharter sowie der Zillertaler Hotelier Daniel Stock.

„Am Willen ganz nach oben zu kommen hat es mir nie gefehlt, aber leider hab ich’s bis dato immer nur bis zur Hälfte geschafft“, verriet der Präsident der Industriellenvereinigung Peter Unterkofler und ließ sich im Schloss Aigen lieber einen einen Tafelspitz schmecken.

Tina Laske
Tina Laske
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