07.04.2019 06:03 |

Mundgeruch

10 Tipps für guten Atem

Mundgeruch zählt neben Achselschweiß zu den größten Attraktivitätskillern. Wenn Sie unter schlechtem Atem leiden, können Sie diesen mit  einfachen Maßnahmen recht erfolgreich bekämpfen.

Im Frühling sprießen nicht nur die Pflanzentriebe, sondern auch die Liebesgefühle. Doch spätestens wenn man sich näherkommt, kann der schlechte Atem des Partners schlagartig die Schmetterlinge im Bauch vertreiben. Die Ursachen für den üblen Hauch aus dem Rachen sind meist harmlos und schnell in den Griff zu bekommen - so steht dem Küssen nichts mehr im Weg:

  1. Werden bakterielle Beläge und Nahrungsreste in Zahnfleischtaschen, Zwischenräumen oder auf der Zunge nicht regelmäßig entfernt, entstehen bei deren Zersetzung übelriechende Schwefelverbindungen. Daher: gute Mundhygiene inklusive Säuberung der Zahnzwischenräume und Zunge!
  2. Durch professionelle Reinigung sowie regelmäßige Kontrolle beim Facharzt lässt sich die Anzahl der schädlichen Bakterien reduzieren und etwaige Karies, kaputte Zähne oder Entzündungen im Mund behandeln.
  3. Häufiges Wechseln bzw. Desinfizieren von Zahn- und Zwischenraumbürste sowie Zungenschaber hilft, den Befall mit Keimen zu unterbinden.
  4. Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich - am besten reines Wasser. Das spült einen Teil der Schwefelverbindungen und Fettsäuren weg. Vor allem bei Diäten oder Fastenkuren viel trinken, um die Schleimhaut vor Austrocknung (begünstigt Besiedlung mit Bakterien) zu bewahren.
  5. Desinfizierende Spülungen (z. B. aus der Apotheke) beugen Entzündungen im Mundraum vor und stabilisieren die dortige Flora.
  6. Zuckerfreie Kaugummis regen den Speichelfluss zwischendurch an.
  7. Überprüfen Sie Ihr Schlafverhalten: Wenn Sie mit offenem Mund schlafen, kann dies Ihre Schleimhaut ebenfalls austrocknen.
  8. Manche Substanzen (Knoblauch, Bärlauch, Kaffee, Alkohol, Nikotin), aber auch Medikamenteneinnahme fördern Mundgeruch.
  9. Das Kauen frischer Salbei- oder Pfefferminzblätter verhilft schnell zu besserem Atem.
  10. Hinter „schlechter Luft“ können auch Erkrankungen (Nasennebenhöhlen-, Lungenentzündung, Bronchitis, Gastritis oder Diabetes) stecken. Abklären lassen!

Regina Modl, Kronen Zeitung

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