Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg hat das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks erneut gegen Kritik verteidigt. „Die Leute glauben, dass man nicht beides haben kann: Ein Geschäftsmodell mit relevanzbasierten Anzeigen und Privatsphäre. Ich glaube aber, wir tun das“, sagte sie am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums am Mittwoch in Davos.
„So oft es auch geschrieben wird: Wir verkaufen keine Daten, und wir geben keine Daten an Marketing-Unternehmen weiter ohne Einwilligung“, sagte die Managerin, die als rechte Hand von Firmenchef Mark Zuckerberg und als Architektin des Geschäftsmodells des Netzwerks gilt. „Die Leute sollten verstehen, wie ihre Daten verwendet werden, und wir müssen das deutlich besser machen“, sagte Sandberg.
Facebook war im vergangenen Jahr vor allem nach dem Datenskandal um Cambridge Analytica in seine schwerste Krise geschlittert. Schon seit den US-Präsidentenwahlen 2016 steht das soziale Netzwerk zudem in der Kritik, weil es zu einfach war, über die Plattform die öffentliche Meinung zu manipulieren. Sandberg, die bei Facebook auch für politische Fragen zuständig ist, geriet selbst unter Erklärungsdruck, nachdem bekannt wurde, dass Facebook eine PR-Firma engagiert hatte, um Kritiker in schlechtes Licht zu rücken.
Die Facebook-Manager seien entschlossen, auch mehr gegen schädliche Beiträge auf den Online-Plattformen zu tun, sagte Sandberg. Zum Facebook-Konzern gehören auch die beliebten Foto- und Messaging-Apps Instagram und WhatsApp.









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