18.01.2019 12:35 |

Venier Dritte

Erster Sieg! Siebenhofer im siebenten Himmel

Erster Sieg im 111. Weltcuprennen - Ramona Siebenhofer ist im siebenten Himmel! Die Steirerin fuhr am Freitag bei der Abfahrt in Cortina d‘Ampezzo allen davon. Bei ihrem Premierensieg distanzierte sie Mitfavoritin Ilka Stuhec um vier Zehntel-Sekunden. Auch Stark: Stephanie Venier. Sie belegte mit nur sechs Hundertstel-Rückstand auf die zweitplatzierte Stuhec Rang drei. Lindsey Vonn zeigte sich bei ihrem viel beachteten Comeback noch nicht in Topform.

Mit Startnummer 17 ins Rennen gegangen, pulverisierte Siebenhofer die Zeit der bis dahin führenden Stuhec. „Und das, obwohl mir gleich nach dem Start ein Hoppala unterlaufen ist. Da hat‘s mich kurz ausgedreht“, sagte Siebenhofer im Zielraum: „Aber das war wohl ein Weckruf und ein Zeichen, konzentrierter zu Werke zu gehen.“ Und das tat sie. Fortan legte sie eine praktisch fehlerfreie Fahrt hin, an der sich alle Konkurrentinnen die Zähne ausbissen. Der erste Sieg im 111. Weltcuprennen war perfekt.

„Irrsinnig cool“
Für Siebenhofer der Lohn für harte Arbeit und viele Rückschläge im Laufe ihrer Karriere. „Ich habe immer gesagt bekommen, dass ich gut bin und Potenzial habe. Nachdem ich das aber im Rennen sehr oft nicht umsetzen konnte, habe ich schön langsam begonnen, selbst an mir zu zweifeln. Aber jetzt fühle ich mich wohl, das ganze Umfeld passt Es ist irrsinnig cool, das zu erreichen, wofür ich rund um die Uhr arbeite.“

Ganz vorne mischte Siebenhofers Kollegin und Freundin Stephanie Venier mit. Auch schaffte die Zahl nicht ganz fehlerfrei, wurde im Mittelteil kurz ausgehebelt. „Platz zwei wäre ohne diesen Fehler sicher möglich gewesen“, sagte sie. Kein Wunder, fehlte ihr auf Ilka Stuhec doch nur eine Hundertstel-Sekunden: „Ob‘s aber für den Sieg gereicht hätte, wage ich zu bezweifeln. Dafür waren dann doch wohl zu viele kleine Fehler drin“, so Venier.

Tamara Tippler (+0,75) wurde Siebente, Cornelia Hütter (+0,79) bei ihrer Comeback-Fahrt Neunte. Nici Schmidhofer wies am Ende als Zwölfte einen Rückstand von 95 Hundertstel-Sekunden auf.

Vonn „ein bisschen frustriert“
Nicht nach Wunsch verlief das Comeback von Lindsey Vonn. Der US-Superstar musste sich mit einem Rückstand von 1,19 Sekunden auf Siebenhofer und Platz 15 begnügen. „Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen frustriert, ich habe mir mehr erwartet. Aber es war mein erstes Rennen nach der Verletzungspause und ich habe ja morgen und übermorgen noch zwei Chancen, es hier besser zu machen.

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