An der US-Universität von Tulsa wurde jetzt eine Software entwickelt, die den Nutzern von Tauschbörsen den Spaß verderben soll. Das Programm lädt MP3s aus den Peer-to-Peer-Netzwerken herunter, macht sie unbrauchbar und stellt sie wieder zum Download zur Verfügung.
Hat es schon versucht: Sie hat statt ihrer Songseinfach Audio-Dateien in denen sie über die Musik-Piratenschimpft in die Tauschbörsen geladen. Und auch zahlreichePlattenfirmen versuchten schon die Tauschbörsen zu "spoofen"- bis jetzt allerdings mit mäßigem Erfolg. Die neueSoftware soll die Tauschnetzwerke praktisch unbrauchbar machen,indem sie mit Audio-Schrott überschwemmt werden: schlechteTonqualität, Unterbrechungen und böse Sprüche sollendie Musik-Stücke verschandeln. Wenn man nun illegal Musikaus dem Web saugen will, kann man dann nicht mehr zwischen sauberfunktionierenden und kaputten Songs unterscheiden. Der Frust beiden Usern soll das Aus für die Tausch-Kultur bringen, hoffendie Uni-Professoren.
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