15.11.2018 18:32 |

Aber Aus fix

Top-Auftritt! Thiem lässt Nishikori keine Chance

Dominic Thiem hat am Donnerstag nach einem glatten Zwei-Satz-Sieg über Wien-Finalist Kei Nishikori seine theoretischen Chancen auf das Erreichen des Halbfinales bei den ATP Finals zumindest für ein paar Stunden aufrechterhalten. Thiem besiegte den Japaner mit 6:1,6:4 und musste damit auf einen glatten Sieg von Kevin Anderson im Abendspiel gegen Roger Federer hoffen. Doch daraus wurde nichts! Federer gewann gleich den ersten Satz gegen Anderson mit 6:4 und qualifizierte sich so, wie der Südafrikaner für das Halbfinale. 

Aufgrund der prozentuellen Game-Berechnung (Thiem hält am Ende bei 26:30-Games) hätte Federer nicht mehr als fünf Games machen dürfen. Heißt: Ein 2:6,3:6 gegen Anderson hätte gereicht. Doch daraus wurde nichts. Der Schweizer Superstar gewann gegen Anderson mit 6:4,6:3 und sicherte sich damit sogar noch den Gruppensieg. 

„Match war in Ordnung“
Trotzdem: Thiem war in erster Linie froh, dass er sein letztes Saisonmatch gewonnen hat. „Das Match war in Ordnung. Es war keine hochklassige Partie von uns beiden“, gestand Thiem, der 14 Winner gegenüber 21 unerzwungenen Fehlern geschlagen hatte. Nishikoris Bilanz war mit 11:41 ähnlich inferior wie jene von Thiem am Dienstag gegen Federer. „Ich wollte mir und auch den Zuschauern beweisen, dass das ein Ausfall war vor zwei Tagen und ich es viel, viel besser kann“, meinte Thiem danach.

„Gut gefightet“
„Ich habe gut gefightet und wieder das Gefühl gehabt, dass ich den Ball ins Feld spielen kann. Trotzdem bin ich froh: Ich habe einen Top-Ten-Spieler geschlagen, habe 200 Punkte gemacht, die man nicht unterschätzen darf“, sagte der Lichtenwörther.

Besaitung umgestellt 
Thiem hatte sich am Tag vor dem insgesamt fünften Match gegen Nishikori (Head-to-Head nun 2:3) entschieden, seine Besaitung völlig umzustellen. Ein Umstand, der sich ausgezahlt hat. „Ich will nicht so wirken als wäre es nur das Material, weil ein Spieler dieser Klasse sollte mit fast jedem Material spielen können. Wenn ich nicht mehr das Gefühl habe, dass ich den Ball gescheit reinspielen kann, dann wird es problematisch. Deshalb habe ich etwas ändern müssen.“

1:24 Stunden reichten  
Das neuerlich nicht sehenswerte Match war sofort zugunsten Thiems gelaufen. Schon nach 12 Minuten führte er 3:0, ein zweites Break zum 5:1 und nach 41 Minuten hieß es 6:1. Da krachte Nishikori seinen Schläger mehrmals auf den Boden. Satz zwei verlief etwas ausgeglichener, Nishikori fing sich ein wenig und Thiem gelang zum 4:3 das erste Break. Nach 1:24 Stunden nutzte er bei 40:0 seinen ersten Matchball.

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