Vor Bosnien-Hit

ÖFB-Star Alaba: „Wir sind hungrig und ehrgeizig“

 Schlagen „A&A“, Alaba und Arnautovic, am Donnerstag wieder zu?  Bosniens Teamchef Robert Prosinečki zeigt großen Respekt, warnt seine Truppe: „Die beiden können den Unterschied ausmachen.“

Die Krise bei Bayern kann einen David Alaba nicht mehr erschüttern: „Ich bin jetzt schon zehn Jahre in München, habe vieles mitgemacht, hier versucht man immer wieder, einen Wirbel zu machen. Das ist nicht ungewohnt für uns Spieler, intern in der Mannschaft machen wir uns darüber nicht so riesige Gedanken.“

Ziel ist ein Sieg
Also hakt der 26-Jährige das Thema vorerst ab - und konzentriert sich voll auf Österreich, den Donnerstag, die Partie gegen Bosnien-Herzegowina: „Ich bin überzeugt, dass wir eine Mannschaft haben, die erfolgreich sein wird. Wir sind sehr, sehr ehrgeizig, wir sind hungrig, wir arbeiten in den Trainings hart, um unser Ziel zu erreichen. Und das ist ein Sieg am Donnerstag!“

Alaba, der im Oktober gegen Nordirland (Nations League) und Dänemark (Test) verletzt fehlte, hatte zuvor im September beim 2:0 gegen Schweden getroffen (der zweite Treffer resultierte aus einem Eigentor). Der zweite „Herbst-Torschütze“ der Nationalmannschaft? Eigentlich klar: Marko Arnautovic, der Schütze des Goldtors gegen Nordirland.

Freude über Rückkehr
Auch wenn das entzündete Knie weiter Probleme bereitet („manchmal muss ich mich fitspritzen lassen, manchmal nicht“) - Marko ist bereit für Bosnien. Und freut sich über die Rückkehr von Julian Baumgartlinger: „Er ist eine Persönlichkeit, die auf dem Platz einiges bringt, er ist einfach der Motor. Jeder schätzt ihn als Kapitän.“ Lächelnder Nachsatz: „Sein Stellvertreter hat es ja auch nicht so schlecht gemacht mit seinem Tor gegen Nordirland.“

Dass Österreich ein „Auswärtsspiel“ droht, stört ihn nicht: „Es ist egal, ob du in Wien gegen Bosnien, Serbien, Kroatien oder die Türkei spielst. Sehr viele Leute von dort leben in Österreich, die wollen ihr Land unterstützen. Aber wir als Fußballer schalten da ab, was außen passiert, passiert außen, ist sehr weit weg vom Feld. Mich stört das gar nicht!“

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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