So, 16. Dezember 2018

Einblicke

16.11.2018 10:00

So sieht es hinter Österreichs Badezimmertüren aus

Naturmaterialien, fugenlose Oberflächen, dekorative Nischen - die aktuellen Trends spülen viel Wohnlichkeit ins Badezimmer. Doch wie sieht es in Österreichs Nasszellen wirklich aus? Eine aktuelle Umfrage lugt hinter die Türen von 500 österreichischen Haushalten - und liefert interessante Einblicke.

Am Morgen muss alles ganz schnell gehen. Tag für Tag brechen in Österreichs Haushalten zur frühen Stunde hektische Zeiten an. Trotzdem nimmt sich jeder Österreicher Morgen für Morgen durchschnittlich 18 Minuten Zeit, um im Badezimmer zu verschwinden.

Bei den Männern geht es am schnellsten. Sie geben das Bad nach durchschnittlich zehn Minuten wieder frei. Frauen brauchen doppelt so lang. Ganze 20 Minuten dauert es, bis sich frau frisch für den Tag gemacht hat. Ältere Frauen ab 65 brauchen naturgemäß am längsten, bis sie ihre Morgentoilette abgeschlossen haben.

Das Traumbad der Alpenrepublik
Die Österreicher mögen’s im Bad gern klassisch - und bequem. Funktionalität geht vor Form, und das ist ja auch praktisch so. In den eigenen vier Wänden wünscht man sich ein bis zwei Badezimmer, wobei die durchschnittliche Traum-Raumgröße fürs Bad 13 beträgt. Mit der Größe ihres Badezimmers sind Wohnungsmieter und jüngere Menschen (bis 39 Jahre) übrigens häufiger unzufrieden als andere Personengruppen.

Hinsichtlich Raumaufteilung und Ausstattung werden jede Menge Spezialwünsche geäußert: Bad und WC getrennt (75 Prozent), ein Doppelwaschbecken mit großem Spiegel, eine große und ebenerdige Dusche, dazu eine Badewanne, ein Fenster sowie ein stimmiges Lichtkonzept sind gefragt. Außerdem wünschen sich die Österreicher ein einfach zu reinigendes, barrierefreies Badezimmer, das genügend Stauraum und eine Fußbodenheizung hat.

Dusche schlägt Badewanne
80 Prozent der Befragten steigen öfter unter die Dusche als in die Badewanne. Nachhaltigkeit wird im Badezimmer immer wichtiger: 90 Prozent schätzen wasser- und energiesparende Lösungen, drei von vier Österreichern achten auf die Verwendung heimischer Produkte.

Mehr als die Hälfte hätte gerne eine Wellnessausstattung (z.B. eine Regendusche), aber nur 15 Prozent wünschen sich smarte Technologien im Badezimmer. Wenig verwunderlich: den Jüngeren sind Wellness und smarte Ausstattung wichtiger als den Älteren. Fast die Hälfte aller Befragten informiert sich beim Installateur, wenn eine neue Badezimmereinrichtung her soll. Doch Baumärkte, Möbelhäuser und Online-Händler holen auf. Insbesondere die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen kauft gerne im Baumarkt (44 Prozent) - öfter als im Möbelhaus (35 Prozent) oder beim Installateur (22 Prozent).

Quelle: Marketmind-Umfrage im Auftrag von LAUFEN Austria unter 500 Österreichern zwischen 18 und 75 sowie B2B.

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