Mi, 19. Dezember 2018

„Bummzu Party gemacht“

10.10.2018 18:09

Wutrede! Arnautovic stinkt Dzeko-Wirbel gewaltig

Marko Arnautovic reicht‘s! Unser ÖFB-Star holt nach dem Wirbel rund um das von Edin Dzeko im September nach der ÖFB-Pleite gegen Bosnien (0:1) gepostete Foto zum Gegenschlag aus. Arnautovic fordert vor allem von den Medien mehr Respekt! Krone.at klärte die Causa schon am 13. September (siehe Video oben) auf. Am Freitag geht‘s für unser Team in der Nations League im Wiener Happel-Stadion gegen Nordirland. Marko brennt auf die Partie. 

Das von Edin Dzeko im September spätnachts nach der ÖFB-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina gepostete Foto mit Marko Arnautovic hat einen Wirbel ausgelöst - und für einen verärgerten Arnautovic gesorgt. Unser ÖFB-Star kritisierte am Mittwoch in Bad Waltersdorf vor allem den medialen Rummel um den Instagram-Eintrag und forderte in diesem Zusammenhang mehr Respekt.

So sagte der West-Ham-Profi zu den anwesenden Journalisten. „Es wurde natürlich von euch zelebriert, als hätte ich um drei Uhr in der Nacht bummzu mit Dzeko Party gemacht“, meinte Arnautovic. Dem war aber nicht so, betonte der 29-Jährige. „Das Foto wurde nicht um drei Uhr gemacht. Und niemand hat das Recht, über mein Privatleben zu reden.“

„Dzeko hat mir sehr geholfen“
Arnautovic betonte, er sei unmittelbar nach dem Match in Zenica von Teamchef Franco Foda freigestellt worden und habe diese Gelegenheit für ein Wiedersehen mit seinem Freund Dzeko genützt. „Er hat mir sehr geholfen, als ich nach Manchester gekommen bin“, erzählte der ÖFB-Internationale. Arnautovic wechselte 2013 zu Stoke City und wohnte damals bei Manchester, Dzeko war in dieser Zeit bei Manchester City engagiert. Das Treffen in Sarajevo sei schon vor dem Spiel ausgemacht gewesen. „Ich hätte mich mit ihm auch getroffen, wenn wir gewonnen hätten. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen.“

Die Aufregung über diese Nacht kann Arnautovic auch fünf Wochen später nicht verstehen. „Wenn ihr im Zusammenhang mit Fußball etwas über mich schreibt, überhaupt kein Problem, das ist euer Job. Aber über mein Privatleben - da will ich Respekt. Ich rede auch nicht über ein anderes Privatleben“, sagte der 29-Jährige zu den Journalisten. Allerdings hatte sich die mediale Entrüstung über das Treffen zwischen Dzeko und Arnautovic ohnehin in sehr engen Grenzen gehalten.

Herzog-Rekord
Zum Ärger über die Ereignisse der vergangenen Wochen gesellte sich beim Offensivspieler aber auch die Vorfreude auf sein 75. Länderspiel, das am Freitag - zehn Jahre und einen Tag nach seinem Debüt beim 1:1 auf den Färöern - im Wiener Happel-Stadion in der Nations League gegen Nordirland ansteht. Dann fehlen nur noch 28 Partien auf Andreas Herzogs Rekordmarke, die Arnautovic nach eigenen Angaben auf jeden Fall erreichen wird. „Das tut mir leid für ihn“, schmunzelte der West-Ham-Profi.

An der Fitness werde es nicht scheitern, Herzog einzuholen, beteuerte der zweifache Familienvater. „Ich fühle mich wie 20. Bei mir spielt es keine Rolle, wie alt ich bin. Ich spüre es nicht im Körper und in den Knochen und bin so fit, wie ich vor fünf, sechs, sieben Jahren war.“

Viruserkrankung
Allerdings hat Arnautovic im Moment mit kleinen Problemen zu kämpfen - so machte ihm zuletzt eine Viruserkrankung zu schaffen, außerdem schlägt er sich mit einer Blessur am linken Knie herum. „Ich habe gegen Bosnien einen Schlag aufs Knie bekommen, dadurch ist eine Entzündung bei einem Knochen entstanden. Man kann da nichts machen, es wird noch länger wehtun, Wochen oder Monate. Ich muss einfach warten, bis der Schmerz weggeht, aber im Match ist so viel Adrenalin, da spüre ich ihn nicht.“

Sein Einsatz gegen Nordirland sei nicht in Gefahr. „Ich bin bereit“, versprach der Offensivmann. Am Freitag benötigt die ÖFB-Auswahl einen Arnautovic in Bestform, schließlich wartet ein harter Gegner. „Es wird kein leichtes Spiel. Die Nordiren sind bei der EM 2016 ins Achtelfinale gekommen und hätten sich fast für die WM 2018 qualifiziert. Sie probieren viel mit langen Bällen, aber wir müssen auf uns schauen und die drei Punkte bei uns zu Hause lassen. Wir müssen gewinnen und haben noch immer die Chance, Gruppenerster zu werden.“

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