22.08.2018 21:30 |

Maßnahmenpaket

Drogenhandel in Kärnten: Kickl greift durch!

Die schreckliche Serie an Drogenopfern in Kärnten ruft jetzt Innenminister Herbert Kickl auf den Plan. Im Interview mit der „Krone“ kündigt der aus Radenthein stammende Innenminister eine ganze Reihe von Maßnahmen an, um die Dealer aus dem Verkehr zu ziehen. Für die Kriminellen brechen harte Zeiten an.

Herr Minister, heuer sind es bereits 14 Drogenopfer in Kärnten, so kann es nicht weitergehen. Was gedenken Sie zu tun?
Die Entwicklung macht mir große Sorgen. Ich habe die Landespolizeidirektion daher heute angewiesen, verstärkt Schwerpunktaktionen zu setzen. Wir wissen ja, dass auch Asylheime Zentren des Drogenhandels sind.

Also Razzien...
Das ist der verkürzte Begriff. Aber wenn sie so wollen, ja.

Aber die Polizei klagt, sie sei an der Kapazitätsgrenze. Wie soll das gehen?
Ich ziehe in Erwägung, dass ich Spezialkräfte aus Wien nach Kärnten abkommandiere. Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, die sogenannte EGS, ist in Wien unheimlich erfolgreich.

Polizei und Politik klagen aber über ein viel zu lasches Strafrecht und fordern Verschärfungen...
Naja, das ist die zweite Seite, die der Justiz. Es gibt jetzt schon einen ordentlichen Schmalztopf. Man muss nur hineingreifen.

Aber jetzt hat doch auch Gesundheitsreferentin und Landesvize Beate Prettner erstmals nach schärferen Gesetzen gerufen. Hat sie recht?
Gerade SP-Politiker sind aber immer die ersten, die aufjaulen, wenn es um Abschiebungen oder strengere Maßnahmen geht.

Wieso können sich laut Suchtmittelbericht des Innenministeriums Nigerianer und Afghanen überhaupt den Kärntner Markt aufteilen?
Daher wird es ja Razzien in den Asylheimen geben.

Die Drogenhauptroute führt über den Loibl...
Auch hier habe ich angewiesen, verschärfte Kontrollen an allen Grenzen zu Slowenien durchzuführen.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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