Heute Play-off

Salzburg im CL-Modus: „Frühjahr ist ein Bonus“

„Die Vorfreude ist riesig, wir haben zusammen viel erlebt, wir sind bereit für Roter Stern!“ Christoph Freund sprühte gestern nach der Landung in Belgrad nur so vor Tatendrang. Die Meisterkicker aus Salzburg müssen es dem Bullen-Sportboss heute im Play-off-Hinspiel der Champions League gleichtun. Davor gibt’s noch Probleme zu beseitigen.

Bevor heute um 21 Uhr in der Stadt der 26 Hügel der Grundstein zum Aufstieg in die Champions League gelegt werden kann, müssen Kapitän Ulmer und Co. zwei Dinge über sich ergehen lassen: einerseits einen wilden „Empfang“ vorm Stadion. Nur Delegierte, Stadionpersonal und einige Journalisten haben Zugang zur Mitic-Arena. Was zur Folge haben könnte, dass Tausende Fans vor ihrem „Heiligtum“ Stellung beziehen

Anderseits ist das „Geisterspiel“ eine neue Erfahrung. „Wichtig ist beim Aufwärmen, dass echt alle sofort in Schwung kommen“, warnt „Co“ Aufhauser mangels lauter Atmosphäre vor dem Gefühl, wie man es bei einem Trainingsspiel hat.

Keine Extra-Motivation
„Eine Extra-Motivation brauchen wir aber nicht“, ist sich Cican Stankovic sicher. Salzburgs „Einser“ weiß, was für Österreichs Meister auf dem Spiel steht. Gegen das serbische Pendant, vor dem minuziös gewarnt wird. Im Speziellen vor den agilen Offensiv-Flügeln Ben und Radonjic. Bei Linksfuß Radonjic waren sich lokale Medien gestern aber nicht mehr sicher, ob er heute aufläuft: Der Teamkicker soll bei Marseille unterschrieben haben.Einzig: Spielt Radonjic nicht, dürfte Neuzugang Cafu (Ex-Bordeaux) einspringen. Der laut Bullen-Trainer Rose „eine Maschine“ ist .

Wie gegen Marseille?
Disziplinierte Defensive, schnelles Umschaltspiel, dribbelstark über die Flügel: damit war Salzburg 2017/18 schon in der Europa League in vier Partien gegen Marseille konfrontiert. Belgrad könnte es ähnlich anlegen. Königsfrage: Spielt Star-Neuzugang Junuzovic, oder kriegt gar ein Pressing-erprobter Jungbulle den Vorzug? Rose ging auf die Taktik nicht ein: „Ein Tor für uns wäre schon viel wert!“

Sorgen, dass Salzburg den Start warum auch immer verschlafen könnte, gibt es jedenfalls nicht. „Wir haben aus dem Frühjahr mit acht harten K.-o.-Duellen einen Bonus. Die Jungs können den Schalter punktgenau umlegen“, meint Aufhauser.

Valentin Snobe (aus Belgrad), Kronen Zeitung

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