20.08.2018 06:00 |

Wirbelsäulenprobleme

Warum schmerzt der Rücken?

Häufig sind Entzündungen schuld, wenn die Symptome - vor allem in Ruhephasen - immer stärker werden.  Betroffene wachen oft in der zweiten Nachthälfte aufgrund ihrer Schmerzen auf. Diese bessern sich jedoch meist nach körperlichen Aktivitäten

Rückenbeschwerden können sowohl körperliche als auch psychische Ursachen wie z. B. Stress haben - oft beeinflussen sich diese gegenseitig. In vielen Fällen ist jedoch einfach zu wenig Bewegung in Kombination mit einer schwachen Rücken- und Bauchmuskulatur die Ursache. Einseitige Haltung etwa am Arbeitsplatz kann Beschwerden fördern. Mögliche Folge: Muskelverspannungen im Bereich der Wirbelsäule, die früher oder später Probleme machen. Denn harte Muskeln reizen benachbarte Nerven, was sich schließlich als Schmerz äußert.

Mitunter kann es aber auch zu Entzündungen am Bewegungsapparat kommen. Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält, ist ein typisches Symptom. Betroffene wachen aber auch oft in der zweiten Nachthälfte aufgrund ihrer Schmerzen auf. Diese bessern sich meist, wenn sie aufstehen und Bewegung machen.

Der untere Bereich der Wirbelsäule, das Kreuzdarmbeingelenk, ist von Entzündungen am häufigsten betroffen. Außerdem können sich die kleinen Wirbelgelenke sowie Wirbelkörper und Bänder, die diese mit den Bandscheiben verbinden, entzünden. Bei den sogenannten Spondyloarthritiden handelt es sich um rheumatische Erkrankungen, deren bekannteste Morbus Bechterew ist. Sie tritt in der Regel im jungen Erwachsenenalter, zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, auf, kann aber auch schon vor dem 20. Lebensjahr beginnen.

Bei Rückenschmerzen gilt generell: Bleiben Sie in Bewegung. Fünf Minuten täglich Gymnastik schmiert die Gelenke. Lassen Sie sich von einem Physiotherapeuten geeignete Übungen zeigen, und machen Sie diese zu Beginn immer unter Anleitung. Wer zusätzlich jeden Tag noch eine Viertelstunde spazieren oder walken geht, stärkt obendrein die Muskulatur. Achten Sie außerdem auf ausgewogene Kost mit viel Gemüse und Vollkornprodukten, so können Sie auch Übergewicht abbauen, das die Wirbelsäule belastet. Bei entzündlichen Schmerzen hat sich außerdem die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren bewährt. Diese hemmen Entzündungsvorgänge.

Karin Rohrer-Schausberger, Kronen Zeitung

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