So, 23. September 2018

Ottensheim-Weltcup

22.06.2018 19:51

Paul Sieber im Halbfinale, Bruder Bernhard nicht

Fünf ÖRV-Boote haben beim Ruder-Weltcup in Ottensheim das Semifinale erreicht. Nach dem klaren Sieg von Magdalena Lobnig im Einer-Vorlauf stiegen in den olympischen Klassen über die Hoffnungsläufe auch Christoph Seifriedsberger/Ferdinand Querfeld (Zweier ohne) und der Vierer ohne auf - sowie Paul Sieber und Anja Manoutschehri im nicht-olympischen Einer. Julian Schöberl/Bernhard Sieber scheiterten.

„Die Regatta startet für uns mit dem Zwischenlauf am Nachmittag“, hatte Ferdinand Querfeld nach dem Vorlauf am Vormittag gemeint, wo man wegen geringer Chancen auf den Direktaufstieg Kraft gespart hatte. Gemeinsam mit Seifriedsberger machte er als Sieger den Semifinal-Einzug perfekt. Das ursprünglich erstplatzierte britische Team war wegen eines zu leichten Bootes disqualifiziert worden. Ebenso stieg im Vierer ohne die Besatzung Florian Walk/Maximilian Kohlmayr/Rudolph Querfeld/Gabriel Hohensasser als Dritte des Hoffnungslaufes auf. Im Vorlauf hatte das Quartett den direkten Einzug in das Halbfinale als Vierter um einen Rang und um 16/100 Sekunden verpasst. Nach Platz sechs beim Weltcup-Auftakt in Belgrad ist für das junge Team ein weiterer Top-Platz möglich.

Am Samstag im Rennen der Top-Zwölf um einen Platz im Sechser-Finale ist auch Paul Sieber vertreten, der sich als Vorlaufzweiter einreihte und direkt weiterkam. Den Modus als Einzelzeitfahren fand er als erstes Rennen nicht schlecht. Man könne sich auf sich selbst konzentrieren, merkte der Wiener an, der bei Seitenwind und böigen Verhältnissen ein gutes Rennen ablieferte. Paul Sieber rudert seit dieser Saison im Leichten Einer, weil in der verbandsinternen Ausscheidung sein Bruder Bernhard und Julian Schöberl vorerst den Sprung in den olympischen LG-Doppelzweier geschafft haben. In Ottensheim scheiterten Schöberl/B. Sieber jedoch am Vorhaben, das Halbfinale oder noch Besseres zu erreichen.

„Ich denke im Moment nicht an das olympische Boot, ich denke in Richtung WM im Einer. Und schaue, dass ich mich da in jedem Rennen weiterentwickle“, sagte indes der vor Heimpublikum erfolgreichere Bruder Paul Sieber, der sich natürlich auch wieder für den Zweier empfehlen kann. Würde er beim Ottensheim-Weltcup das A-Finale erreichen, wäre das „mega-mega-mega-cool“, falls nicht, nehme er die Erfahrung mit. Im Leichten Einer gewann Anja Manoutschehri ihren Hoffnungslauf und wurde mit dem Halbfinale belohnt.

 krone.at
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