Do, 16. August 2018

Gilt ab Mitte Juli

14.06.2018 22:06

Temporäre Freigaben von Pannenstreifen beschlossen

Mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und Liste Pilz hat der Nationalrat am Donnerstag eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) beschlossen, die künftig die temporäre Freigabe von Pannenstreifen ermöglichen wird. Damit soll die Leistungsfähigkeit auf hochbelasteten Autobahnabschnitten während der Spitzenzeiten verbessert werden.

Gelten soll die Neuregelung bei Stau und Verkehrsüberlastung schon ab Mitte Juli, und zwar zunächst auf der Ostautobahn A4 zwischen Simmeringer Haide und dem Knoten Schwechat. Mit der Einführung der „Temporären Pannenstreifenfreigabe“ wird in dem betroffenen Abschnitt die Zahl der Verkehrskameras auf insgesamt 30 Stück erhöht. Stellen diese zähen Verkehr fest, begutachtet ein „Traffic Manager“ der Asfinag die Lage vor Ort. Ist der Pannenstreifen frei, wird er zur Entlastung des Verkehrs freigegeben und darf befahren werden.

Vier Kilometer langer Abschnitt
Die Rettungsgasse werde dadurch nicht beeinträchtigt, zur Sicherheit soll es auf dem vier Kilometer langen Straßenabschnitt auch zwei neue Pannenbuchten geben, heißt es. Lkw dürfen im Fall der Pannenstreifenfreigabe nicht auf dem schnellen, linken Fahrstreifen fahren. Ziel sei „die Steigerung der Leistungsfähigkeit von hoch belasteten Autobahnabschnitten, die Erhöhung der Anzahl der Fahrstreifen ohne aufwendige Verbreiterung sowie die Steigerung der Verkehrssicherheit durch geringere Stauerscheinungen und damit bedingte Reduzierung von Auffahrunfällen“, wie Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) erklärte.

Funktioniert Pilotprojekt, kommt Ausweitung
Wenn das Projekt funktioniere, wolle man die temporäre Pannenstreifenfreigabe sukzessive auch auf anderen Abschnitten des Autobahnen- und Schnellstraßennetzes umsetzen, kündigte Hofer im Mai diese Jahres an. Mit der StVO-Novelle bekommt der Verkehrsminister auch eine entsprechende Verordnungsermächtigung.

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