28.03.2018 11:35 |

Neue Urlaubsstudie

Die Reisegewohnheiten der Österreicher

Urlaube und Reisen bleiben den Österreichern weiterhin wichtig. Kurzreisen werden immer beliebter, Auslandsaufenthalte boomen, Ältere fahren öfter in den Urlaub und Buchungen, die bei Reiseveranstaltern abgeschlossen werden, erleben eine Renaissance.

Im Zeitraum von 1969 bis 2016 hat sich der Anteil der Österreicher, die mindestens eine Haupturlaubsreise (mit mindestens vier Nächtigungen) im Jahr antreten, von knapp 28 Prozent auf rund 60 Prozent mehr als verdoppelt. Zählt man Kurzreisen hinzu, liegt der Anteil sogar bei knapp 70 Prozent. Reisen sei zum Grundbedürfnis geworden, kommentiert Tourismusexperte Peter Laimer die Ergebnisse der Studie der Statistik Austria.

Auto bleibt beliebtestes Verkehrsmittel im Urlaub
Das Reisevolumen hat sich demnach in 50 Jahren von 2,4 Millionen auf 9,6 Millionen vervierfacht. Vor allem Auslandsreisen haben in diesem Zeitraum stark zugelegt, auch hat sich die Reisetätigkeit von Personen, die über 50 Jahre alt sind, gesteigert. Hoch im Kurs stehen unsere Nachbarländer Italien, Kroatien, Deutschland, aber auch Griechenland. Beliebtestes Verkehrsmittel für den Urlaub bleibt unverändert der Pkw, mit dem rund zwei Drittel der Sommerurlaubsreisen gemacht wird. 

Kurzreisen verzeichnen starken Anstieg
Betrachtet man die Dauer der Sommerurlaube (Juli bis September) in den vergangenen zehn Jahren, so zeigt sich, dass kürzere Reisen (mit weniger als vier Nächtigungen) bei Österreichern immer beliebter werden. Obwohl lange Haupturlaubsreisen weiterhin den größten Teil am Volumen der Sommerurlaube der vergangenen zehn Jahre (4,4 Millionen) ausmachen, verzeichnen Kurzreisen einen wesentlich stärkeren Anstieg als lange. Dies bestätige den Trend bei den Österreichern, kürzer, aber dafür öfter auf Reisen zu gehen, erklärte Laimer.

Reisebüros gewinnen wieder an Bedeutung
Besonders Auslandsreisen sind beliebt, die wieder vermehrt über Reisebüros und -veranstalter gebucht werden. Diese gewinnen also wieder an Bedeutung. Den Grund hierfür sieht Laimer unter anderem in den verbesserten Sicherheitsleistungen bei Reisen über Veranstalter oder Büros, etwa im Falle von Flugausfällen oder Naturkatastrophen.

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