Di, 21. August 2018

Gewinnrückgang

07.03.2018 11:18

Lego setzt künftig ganz auf „Öko-Steine“

Milliarden Lego-Steine kugeln in Kinderzimmern der Welt herum. Dass für die Produktion z. B. von „Star Wars“-Figuren viel Plastik gebraucht wird, liegt auf der Hand. Doch jetzt werden einige Artikel aus Zuckerrohr erzeugt. Ab Herbst sind sie dann auch bei uns erhältlich. Im Jahr 2017 indes fuhr der dänische Baustein-Riese Verluste ein.

„Wir fangen einmal mit Bäumen, Blättern und Büschen an und werden dann unser ganzes Sortiment an Öko-Steinen ausweiten“, versichert Tim Brooks, der Öko-Manager des dänischen Spielzeugriesen. Der eine ehrgeizige Strategie verfolgt, nämlich bis 2030 alles aus erneubaren Rohstoffen zu erzeugen. Darunter fallen auch die bunten Schachteln.

Material aus pflanzlichen Rohstoffen
Für die künftigen „grünen Männchen“ soll dann Polyethylen aus pflanzlichen Rohstoffen wie Zuckerrohr verwendet werden. Laut Brooks werden Lego-Enthusiasten unter den Kindern und Eltern (bekanntlich werden Papas und Mamas des Öfteren zu Hilfe gerufen, wenn das Zusammenbauen zu kompliziert wird) auch keinen Unterschied zum herkömmlichen Material bemerken. Brooks: „Das Öko-Material fühlt sich nur biegsamer an.“

Lego mit deutlich weniger Gewinn
2017 sei ein Jahr mit vielen Herausforderungen gewesen, erklärte Lego-Chef Niels Christiansen. „Es gibt keine schnelle Lösung und wir werden Zeit brauchen, wieder langfristiges Wachstum zu erreichen.“ Der Nettogewinn ging im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 7,8 Milliarden dänische Kronen (1,05 Milliarden Euro) zurück. Zum ersten Mal seit 13 Jahren sank der Umsatz auf nun 35 Milliarden Kronen, wie das Spielwarenhersteller mitteilte.

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