Voll gebremst

"Radarbremserin" in den Gegenverkehr geschleudert - tot!

Motor
02.10.2009 17:28
Es ist eine beliebte Praxis „flotter“ Autofahrer, kräftig aufs Gas zu steigen und vor einer Radarfalle mindestens ebenso kräftig zu bremsen. Das ist nicht nur verboten, sondern lebensgefährlich: Am Donnerstag ist im deutschen Bundesland Niedersachsen eine junge Frau bei einem solchen Bremsmanöver tödlich verunglückt.
(Bild: kmm)

Die 20-Jährige war gerade beim Überholen auf der Bundesstraße 4 bei Jelmstorf (Landkreis Uelzen), als sie die Radarfalle entdeckte – und stieg voll auf die Bremse. Sie verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto, schleuderte in den Gegenverkehr und prallte gegen einen Kleinbus. Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle, der 39-jährige Fahrer des Kleinbusses kam mit leichten Verletzungen davon.

Der ÖAMTC betont: „Bevor man für ein Radar bremst, sollte man sich der Gefahren, denen man sich und den Nachfolgeverkehr aussetzt, bewusst sein.“ Selbst wenn man nur einen leichten Unfall verursacht, sind“ Strafen von ca. 1.000 Euro die Regel. Diese Zahlungen übertreffen also oft die zu erwartende Radarstrafe um ein Mehr- oder sogar Vielfaches.“

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(Bild: kmm)



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