Twitternde Justiz

Britisches Gericht stellt Verfügung via Twitter zu

Web
02.10.2009 13:40
Der Twitter-Wahn treibt offenbar immer seltsamere Blüten: In Großbritannien wurde jetzt sogar eine gerichtliche Verfügung über den Kurznachrichtendienst versandt, berichtete der Fernsehsender BBC am Freitag.

Die Verfügung erging der BBC zufolge an einen anonymen Twitterer, der in der Kurzmitteilung aufgefordert wurde, seine wahre Identität preiszugeben und nicht länger unter dem Namen eines bekannten britischen Rechtsanwalts und Bloggers Mitteilungen zu verfassen. Dessen Urheberrechte würde dem "Schreiben" nach dadurch verletzt.

Dass gerichtliche Verfügungen nicht persönlich und beispielsweise per Fax oder E-Mail zugestellt werden, ist nach britischem Recht möglich. Nun habe der oberste Gerichtshof auch den Versand via Twitter erlaubt, so die BBC. In Australien hatte man sich erst kürzlich in einem ähnlichen Fall des Social Networks Facebook bedient.

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