Schock für Fahrer

19-jähriger Grundwehrdiener schießt auf Auto

Steiermark
16.09.2009 14:17
Einen wie sie selber sagen "Dummen-Buben-Streich" haben sich vier Grundwehrdiener auf der A9 bei Trieben erlaubt: Ein 19-Jähriger schoss aus dem fahrenden Auto mit einer Waffe auf ein anderes Fahrzeug. Wie sich später herausstellte, hatte es sich "nur" um eine Schreckschusspistole gehandelt.

"Es tut uns leid, das war wirklich ein Blödsinn", erklärten die vier Grundwehrdiener am Dienstag reumütig der Polizei. Ein Blödsinn, der ins Auge hätte gehen können. Immerhin hat einer des Quartetts - die vier waren gerade von der Kaserne auf dem Heimweg nach Liezen - vom Rücksitz mit einer Schreckschusspistole aus dem fahrenden Auto auf ein anderes geschossen. 

Autofahrer hörte "Klescher"
"Der Lenker konnte ja nicht wissen, dass die Waffe nicht echt ist!", berichtet ein Beamter der Autobahnpolizei Trieben, "er hat nur einen Arm und die Pistole gesehen und dass aus dem rechten Seitenfenster auf ihn gezielt wurde." Der 49-jährige Autofahrer hörte einen "Klescher" und rief die Polizei. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die Hülse der Platzpatrone gegen die Scheibe gedonnert.

Anzeige wegen gefährlicher Drohung
Vier Kilometer weiter in Rottenmann war für den Schützen und seine drei Kollegen Endstation. Die Grundwehrdiener wurden wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung angezeigt - und sie müssen auch mit disziplinarischen Konsequenzen von Seiten des Bundesheeres rechnen. Oberst Gerhard Schweiger: "Wenn das Heer in Verruf gebracht wurde, hat das für die Betroffenen Konsequenzen!"

von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
Symbolbild

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