Sa, 16. Februar 2019
26.07.2009 21:45

Sonntagsspiele

Heimsiege für Sturm Graz und Kapfenberg

Sturm Graz hat seinen verspäteten Auftakt in die neue Saison der Bundesliga erfolgreich gestaltet. Mit einem klaren 3:0-Heimerfolg fügten die Steirer Aufsteiger SC Wiener Neustadt am Sonntag die erste Niederlage im Oberhaus zu. Daniel Beichler (9., 28.) und Andreas Hölzl (23.) nutzten vor 11.082 Zuschauern in der UPC-Arena Fehler der Gäste bereits in der ersten halben Stunde eiskalt aus. Der Kapfenberger SV hat das Duell der Erstrundenverlierer für sich entschieden. Die Steirer siegten dank eines Treffers von David Sencar in der Nachspielzeit 3:2 gegen Austria Kärnten. Für die Gäste war es saisonübergreifend bereits die achte Niederlage in Folge.

Sturm Graz setzte sich trotz erst einer Partie auf den dritten Tabellenrang und gestaltete auch die Generalprobe für die Europa-League-Auswärtspartie gegen den FK Petrovac am Donnerstag erfolgreich. Wiener Neustadt fiel auf den siebten Platz zurück. Für Aufregung im Sturm-Lager hatte bereits vor Anpfiff Trainer Franco Foda gesorgt. Nachdem Samir Muratovic von seinem Coach beim Europa-League-Auftritt nicht berücksichtigt worden war, hatte der Regisseur seinem Unmut in einem Zeitungsinterview freien Lauf gelassen. Foda setzte ihn gegen den Aufsteiger daraufhin nicht einmal auf die Bank. "Er hat über das Ziel hinausgeschossen", erklärte der Deutsche.

Auch ohne Muratovic und den erkrankten Hlinka erwischten die Grazer aber einen Start nach Maß. Kuljic bediente mit einem fatalen Rückpass Gegenspieler Haas, nachdem der Routinier noch an SC-Torhüter Fornezzi und der Latte gescheitert war, drückte Muratovic-Ersatzmann Beichler den Ball im zweiten Versuch über die Linie. Der Aufsteiger versteckte sich beim ersten Auftritt in der UPC-Arena aber weiter nicht - und lieferte Sturm damit Platz für gefährliche Konterattacken.

Beichler sorgt für die Entscheidung
Eine solche nutzten die heimstarken "Blackies" auch zum zweiten Treffer. Nach einem Freistoß der Niederösterreicher marschierte Jantscher über das halbe Feld, über Haas kam der Ball zu Hölzl, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ. Als der sträflich vernachlässigte Beichler den Ball fünf Minuten später nach einem Jantscher-Corner ins lange Eck zirkelte, war die Entscheidung gefallen.

Die nur über Standardsituationen gefährliche Elf von Helmut Kraft durfte sich am Ende lediglich damit trösten, mit dem Europacup-Starter gefällig mitgehalten zu haben. Nach Seitenwechsel verbuchten die Wiener Neustädter auch ein klares Plus an Spielanteilen, Chancen aus dem Spiel erarbeitete sich der Liga-Neuling aber keine. Sturm sparte Kraft und begnügte sich damit, den Spielstand zu verwalten.

Zittersieg für Kapfenberg
Bei Kapfenberg war im Spiel gegen Austria Kärnten Kapitän Dominique Taboga nicht dabei, er steht ab sofort beim norwegischen Club Tromsö IL unter Vertrag. Robert Schellander war damit erstmals Kapitän. Kärnten bestimmte über weite Strecken der ersten Hälfte das Spiel, vor allem der neue Zehner Andre Schembri fiel mit seiner Spiellaune auf. In der 16. Minute landete sein Schuss noch an der Stange, doch 20 Minuten später war er nach schönem Zuspiel von Stefan Hierländer erfolgreich.

Davor war Kapfenberg etwas glücklich in Führung gegangen. Rene Pitter hatte in der 23. Minute nach einer Flanke von Markus Felfernig sein erstes Bundesliga-Tor geköpfelt und für die Kapfenberger Führung gesorgt. Obwohl Kärnten vor dem Wechsel zumeist feldüberlegen war, hatten auch die Steirer in der lebhaften Partie ihre Chancen. Pero Pejic tauchte in der 45. Minute alleine vor dem Kärntner Tor auf, scheiterte aber an Goalie Andreas Schranz.

Nach der Pause nahm Kapfenberg das Heft in der Hand. Hüttenbrenner knallte den Ball in der 48. Minute nach schöner Vorarbeit von Marek Heinz knapp über das Tor und machte es in der 61. Minute besser. Felfernig war von Heinz auf der linken Flanke eingesetzt worden, seine Hereingabe landete über Umwege bei Felfernig, der direkt abzog und die Steirer mit 2:1 in Führung schoss.

Trainer Gregoritsch muss auf die Tribüne
Kärnten verlor in der 68. Minute auch noch Innenverteidiger Oliver Pusztai, den Schiedsrichter Robert Schörgenhofer mit Gelb-Rot des Platzes verwies. Drei Minuten zuvor hatte bereits Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch die Nerven verloren und war vom Spielleiter auf die Tribüne verbannt worden. Hüttenbrenner ließ in der 79. Minute nach Stanglpass von Pitter die Chance auf die vorzeitige Entscheidung aus - dafür wurden die Kapfenberger zunächst bestraft. Sandro (84.) sorgte sechs Minuten vor dem Schlusspfiff aus einem Freistoß für den Ausgleich, doch David Sencar (92.) erzielte nach einem Corner von Patrick Siegl in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer.

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