Zu gierige Mäuler

Google spart angeblich künftig beim Essen

Web
26.08.2008 17:33
Bei Google zu arbeiten, das ist, wovon viele Menschen träumen. Schließlich wurde der Suchmaschinenbetreiber vom Wirtschaftsmagazin "Fortune" gleich zwei Jahre in Folge zur "Best big company to work for" gekürt. Freie ärztliche Betreuung, Zuschüsse für Hybrid-Fahrzeuge, Gratis-Fahrräder, Sport- und Fitness-Räumlichkeiten zur Entspannung sowie kostenlose Mahlzeiten gehören für Google-Mitarbeiter zum Standard. Bislang zumindest, denn einem Bericht der IT-Newssite "Valleywag" zufolge muss im Hauptquartier im kalifornischen Mountain View nun beim Essen gespart werden.

Die Website zitiert einen Mitarbeiter, demzufolge Google sein Budget für das kulinarische Programm drastisch gekürzt hat. Zwar sollen Frühstück und Mittagessen auch weiterhin kostenlos erhältlich sein, das Abendessen, der Nachmittags-Snack sowie der "Tee-Wagen" seien im sogenannten Googleplex jedoch gestrichen worden.

Grund der Essens-Kürzung: Angeblich habe sich Google-Gründer Sergey Brin darüber beschwert, dass zahlreiche Angestellte schamlos das Buffet plündern würden, um die ganze Familie, aber auch Freunde und Bekannte auf Kosten des Unternehmens durchzufüttern. Streit soll es zudem mit dem für das Catering zuständigen Unternehmen sowie einigen Servicekräften, die die von Google eigens für Mitarbeiter aufgestellten Tischfußball-Tische benutzten, gegeben haben.

Zwei Küchenchefs sollen dem Bericht zufolge Google daraufhin verlassen und zahlreiches Personal mitgenommen haben. Sollte Google tatsächlich am Essen sparen müssen, könnte dies laut "Valleywag" von der Konkurrenz als Zeichen dafür gewertet werden, dass die US-Finanzkrise auch an der teuersten Marke der Welt nicht spurlos vorüber geht.

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