Mi, 23. Mai 2018

Gehsteigfahren & Co.

26.08.2017 13:46

Graz: Aktion scharf gegen "Radl-Sünder"

Das Rad wird immer beliebter in Graz, wenn es ums schnelle Fortkommen im Alltag geht. Leider halten sich nicht alle an die Regeln - und gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Besonders dem Fahren auf Gehsteigen will die Polizei jetzt mit Schwerpunktkontrollen einen Riegel vorschieben.

Sie sind zwar nicht so lebensgefährlich wie rücksichtslose Autofahrer - aber auch sie werden zunehmend zum Problem: Die rücksichtslosen Radfahrer in Graz. Im Bürgermeisteramt mehren sich die Beschwerden von Fußgängern, vor allem wegen Zweiradlern auf den Gehsteigen.

Das ist auch einer der Punkte, die die Polizei jetzt gezielt kontrolliert, wie Kommandant Kurt Kemeter kundgibt: "Es ist erfreulich, wenn die Bevölkerung das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zunehmend nützt. Dabei ist aber Rücksicht auf die Fußgänger als schwächere Verkehrsteilnehmer geboten."

Ein zweites Augenmerk der Polizei liegt auf dem Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Mit den Schwerpunktkontrollen, die sich hauptsächlich auf die Innenstadt konzentrieren, möchte Kemeter in erster Linie Bewusstsein schaffen - bei Übertretungen ist aber auch mit Strafen zu rechnen. Auch Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßt die Aktion, die für mehr Sicherheit sorgen soll.

Matthias Wagner, Kronen Zeitung

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