Sa, 16. Dezember 2017

Exodus geht weiter

02.06.2017 08:42

Nächster Manager-Abgang bei Uber: Finanzchef geht

Der Manager-Exodus bei Uber hält an. Finanzchef Gautam Gupta steigt bei dem Fahrdienst-Vermittler aus und wechselt zu einem anderen Start-Up. Binnen weniger Monate haben damit nun rund ein Dutzend Manager das Unternehmen verlassen oder wurden gefeuert.

Uber gilt geschäftlich als rücksichtslos und aggressiv. Erst am Dienstag setzte das Unternehmen den Chef des Bereichs selbstfahrende Autos im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Technologie-Diebstahls vor die Tür. Im März hatte Präsident Jeff Jones nach nur rund einem halben Jahr hingeworfen - er sollte das raue Image von Uber verbessern.

Zudem kämpft die Firma an zahlreichen Fronten mit Problemen. So geht Ex-US-Justizminister Eric Holder Hinweisen einer früheren Mitarbeiterin nach, Uber lasse sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu. Auch gibt es Streit mit Fahrern über Honorar-Kürzungen. In Europa kommen Verfahren hinzu, die inzwischen beim Europäischen Gerichtshof liegen. Seit seinem Start in Europa vor fünf Jahren läuft das traditionelle Taxi-Gewerbe in mehreren Ländern Sturm gegen die neue Konkurrenz.

Geschäftlich läuft es indes besser: Die Firma verringerte ihren Verlust Angaben vom Mittwochabend zufolge im ersten Quartal um knapp ein Drittel auf 708 Millionen Dollar, der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 3,4 Milliarden. Uber ist nicht börsennotiert und finanziert sich unter anderem durch Finanzierungsrunden. Dabei stecken Investoren im Gegenzug für Firmenanteile Geld in das Unternehmen. Uber dürfte zuletzt insgesamt mit etwa 40 Milliarden Dollar bewertet sein.

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Redaktion
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