Mo, 28. Mai 2018

Sonntagsspiel

17.04.2011 18:10

SV Ried gewinnt in Wiener Neustadt mit 2:0

Herbstmeister SV Ried bleibt im Rennen um den Titel in der tipp3-Bundesliga bzw. auf Kurs in Richtung eines Europacup-Startplatzes. Im Auswärts-Duell mit Tabellennachbar Wiener Neustadt feierten die Innviertler am Sonntag einen 2:0-Erfolg und verteidigten damit erfolgreich Platz vier. Dank der Samstag-Niederlagen der Wiener Austria und von Sturm Graz beträgt der Rückstand der Oberösterreicher auf die Spitze nach Runde 29 nur noch drei Zähler.

Den ersten Rieder Dreipunkter nach sieben Spielen ohne Sieg en suite bereitete Ewald Brenner mit einem Freistoßtor in der 30. Minute vor, Markus Hammerer stellte in der Nachspielzeit den Endstand her (95.). Das Duo bescherte Paul Gludovatz damit das passende Geschenk zu dessen 100. Spiel als Bundesliga-Coach. Wr. Neustadt verpasste es wiederum, die Rieder in der Tabelle zu überholen, ist mit drei Punkten Rückstand auf Platz fünf Siebenter. Für die Niederösterreicher war es bereits die vierte Saison-Niederlage gegen Ried in ebenso vielen Spielen (Torverhältnis 0:10).

Hausherren fanden nicht zu ihrem Spiel
Dass Wiener-Neustadt-Coach Peter Schöttel in der 38. Minute einen Doppeltausch vornahm, lässt es bereits erahnen: Die Hausherren fanden gegen Lexa und Co. in keiner Phase zu ihrem Spiel. An den Flanken mussten Schicker (für ihn kam Sadovic) und Reiter (Stanislaw) weichen, zu harmlos und fehlerhaft agierten die Niederösterreicher.

Ried wiederum hatte eine flaue Partie zumeist im Griff, tauchte zumindest einige Male gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Der erste Treffer fiel aber aus einer Standardsituation: Brenner schoss beim Freistoß aus rund 17 Metern flach an der Mauer vorbei ins lange Eck ein, Neustadt-Goalie Fornezzi machte dabei keine gute Figur (30.).

Chancen nach der Pause Mangelware
Auch nach dem Seitenwechsel sahen 2.250 Zuschauer einen kampfbetonten, zerhackten Kick. Echte Chancen blieben auf beiden Seiten die Ausnahme, das Duell offen. Die überlegenen Rieder zogen sich nach fast einer Stunde weiter zurück, ohne aber unter Druck zu kommen. "Höhepunkt" in der Schlussphase war der Ausschluss von Neustadts Innenverteidiger Kostal, der innerhalb von sechs Minuten nach der zweiten Gelben Karte vom Platz musste (85.). Kurz vor dem Ende vergab der eingewechselte Hammerer (64.) aus kurzer Distanz noch die große Möglichkeit auf die Vorentscheidung (86.), wenige Minuten später sorgte er per Kopf für das 2:0.

Stimmen zum Spiel
Peter Schöttel (Wr.-Neustadt-Trainer): "Wir haben heute grottenschlecht und indiskutabel gespielt. Wir waren lustlos, zu weit weg vom Gegner. Ich habe keine Erklärung dafür, Ried hat auch gar nichts Besonderes gemacht."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben heute Konturen gezeigt und defensiv sehr gut agiert. Wir werden weiterhin versuchen, den sogenannten Großen hineinzupfuschen. Es tut gut, dass man bei der besten Heimmannschaft überzeugend gewonnen hat."

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