Di, 22. Mai 2018

tipp3-Bundesliga

22.09.2008 14:37

Austria Wien nach 1:0 in Altach Tabellenzweiter

Die Wiener Austria ist am Sonntag auf den zweiten Platz der tipp3-Bundesliga geklettert. Mit dem 1:0-(1:0)-Erfolg in Altach feierten die Violetten den vierten Pflichtspiel-Erfolg in Serie, Matchwinner war in einer schwachen Partie Bazina mit seinem Treffer in der 24. Minute. Für Altachs Neo-Trainer Urs Schönenberger ging damit nach dem 1:2-Out im Cup gegen die Rapid Amateure auch das Liga-Debüt verloren. Austria Kärnten fügte unterdessen Aufsteiger Kapfenberg eine schmerzliche 0:6-Niederlage zu. Den Bericht zum Nachmittagsspiel Red Bull Salzburg - Sturm Graz (2:2) findest du in der Infobox!

Sein Debüt für die Altacher gab auch Stürmerstar Ailton, der nach halbwegs wiedererlangter Grund-Fitness erstmals im Kader stand und in der 54. Minute eingewechselt wurde. Der "Kugelblitz" blieb jedoch ohne Treffer, hatte nur wenige Ballkontakte und konnte damit die sechste Altacher Pflichtspiel-Pleite en suite nicht verhindern. Die Austria darf sich damit als Gewinner der Runde fühlen, denn Rapid, Sturm Graz und Salzburg kamen am Wochenende nicht über Unentschieden hinaus. Die Austrianer verkürzten den Rückstand auf Erzrivalen und Leader Rapid auf zwei Zähler.

Die Austria benötigte Glück, um die Anfangsphase gegen das Schlusslicht unbeschadet zu überstehen. Nach Flanke von Schoppitsch verfehlte Goalie Safar den Ball, der vom Oberschenkel Jagnes dann an der linken Stange landete (3.). Ansonsten plätscherte das Geschehen in den ersten Minuten eher ereignislos dahin, bis die Austria mit ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion in Führung ging. Standfest spazierte auf der rechten Seite durch die Altacher Defensive und bediente Bazina, der ebenfalls beinahe unbedrängt Richtung Tor vordringen konnte und Michl aus zehn Metern keine Chance ließ (24.).

Vierter Saisontreffer für Bazina
Für Bazina war es der vierte Treffer der laufenden Meisterschaft, der Kroate ist damit erfolgreichster Torschütze seines Arbeitgebers. Angesichts eines solchen Defensivverhaltens ist es allerdings wenig verwunderlich, dass Altach mit bereits 26 kassierten Treffern auch in dieser Hinsicht das klare Schlusslicht der Liga ist.

Nach der Pause riskierte Altach mehr, nach 54 Minuten durften die 6.050 Fans im Ländle auch das Debüt von Ailton bejubeln. Der Brasilianer kam für Schoppitsch ins Spiel und hatte zehn Minuten später sogar seine erste Halbchance, doch Bak blockte seinen Schuss ab (66.). Im Gegenzug scheiterte Hattenberger an Altach-Schlussmann Michl (67.). Ein wenig in Gefahr geriet der Austria-Erfolg gegen die Vorarlberger nur in den letzten Minuten, ein Jagne-Freistoß ging über das Tor (75.), und Majstorovic rettete vor Ailton (88.).

Austria Kärnten mit 6:0-Kantersieg gegen Kapfenberg
Die Gastgeber starteten wunschgemäß in die Partie, fanden schon in den ersten Minute mehrere gute Chancen vor, etwa durch Adi (3.) und Schumacher (6.). Nach einem Luftduell zwischen Kapfenberg-Kapitän Erkinger und Kärntens Prawda (9., Platzwunde und leichte Gehirnerschütterung) musste Letzerer durch Bukva ersetzt werden, Ersterer spielte die Partie mit "Turban" zu Ende.

Hattrick von Stürmer Adi
In der 24. Minute schließlich begannen in der Hypo-Arena die Adi-Festspiele. Der beim LASK aussortierte Stürmer leitete das 1:0 im Mittelfeld ein, via Junuzovic und Bukva kam er im Strafraum erneut zum Zug - Goalie Eisl konnte den wuchtigen Schuss ins rechte obere Eck nicht mehr bändigen. Wenig später fuhr Sencar bei einer Flanke völlig unnötig die Hand aus, den folgenden Elfmeter verwertete Adi souverän zur 2:0-Führung (34.). In der Nachspielzeit machte er schließlich das Triple perfekt (45+2.), verwertete eine Bukva-Flanke problemlos. Kapfenberg blieb zumeist harmlos, traf dank Lucic (25.) und Erkinger (37.) aber immerhin zweimal Aluminium - "Höhepunkte", die den Gästen in den zweiten 45 Minuten verwehrt blieben.

Auch Treffer Nummer vier hätte kurz nach Wiederanpfiff auf Adis Konto gehen können, nach einer schnellen Aktion aus dem Mittelfeld heraus zog es allerdings Schumacher vor, selbst abzuschließen und seinen ersten Bundesliga-Treffer perfekt zu machen (50.). Wolf nützte die Konfusion in der Kapfenberger Abwehr schließlich aus wenigen Metern zum 5:0 (61.) und legte Chiquinho in der 72. Minute das Tor zum Endstand von 6:0 auf.

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