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Kostenloser Stromvergleich auf Krone.at

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Die Energiekosten in Österreich steigen seit Jahren kontinuierlich. Insbesondere für Strom greifen Verbraucher hierzulande tief in die Tasche. Die Gründe für die hohen Verbraucherpreise liegen vor allem in der Energiepolitik. Der Atomausstieg, der Kohleausstieg und der massiv geförderte Ausbau der erneuerbaren Energien gehen zumindest finanziell zulasten der Steuerzahler.

Verbraucher haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Energiepolitik, dennoch können sie die Ausgaben für Strom effektiv senken. Zum einen durch den Gebrauch von energieeffizienten Haushaltsgeräten und einem bewussten Umgang mit Strom, zum anderen mit einem Wechsel des Stromanbieters. Dieser kann bei einem Umzug an oder prinzipiell jedes Jahr durchgeführt werden.

Stromvergleich:

Es gibt in Österreich verschiedene Stromanbieter mit jeweils unterschiedlichen Tarifen und Konditionen. Für Verbraucher ist es daher oft schwer innerhalb des Angebots eine Entscheidung zu treffen. Ein Online-Stromvergleich bietet Orientierung.

Lokale Anbieter sind im Strompreisvergleich meist günstiger

Wer noch nie seinen Stromanbieter gewechselt hat, bezieht seinen Strom standardmäßig über den lokalen Grundversorger. Dieser ist jedoch oftmals vergleichsweise teuer, wenn der Vertrag bereits in die Jahre gekommen ist. Kleine, lokale Anbieter liefern meist günstigeren Strom als die Markt-dominierenden Energieriesen, wie zum Beispiel:

  • Energie Steiermark
  • EVN Energieversorgung Niederösterreich
  • Linz Strom
  • Ökoenergie Tirol GmbH
  • awattar
  • Schlaustrom
  • Monatana aus Wien
  • Verbund
  • Goldgas
  • Estroga

Dennoch gilt es bei einem Stromvergleich neben den Kosten auch die Vertragsdetails im Blick zu haben.


Wie funktioniert ein Stromanbieter Vergleich

Ein Vergleich der lokal verfügbaren Stromanbieter ist einfach und schnell mit einem Online-Vergleichsrechner durchführbar.

Stromvergleich bekannter und regionaler Anbieter in und um Österreich

Je nach Region sind hunderte unterschiedliche Angebote verfügbar. Mit wenigen Klicks ist der jeweils günstigste in einer Region verfügbare Anbieter ausfindig zu machen. Zudem ist es möglich, die Stromanbieter nach persönlichen Kriterien zu filtern und beispielsweise den Anteil an Ökostrom oder eine bestimmte Vertragslaufzeit zu wählen. Meist zeigen Vergleiche wo Firmen wie Montana oder awattar und Schlaustrom ihren Firmensitz haben und verweisen auf schnelle Kontaktlösungen, wie Online-Formulare oder Kundenhotlines.

stromvergleichZunächst einmal ist eine Angabe der Postleitzahl und des geschätzten oder vergangenen Verbrauchs erforderlich. Der Stromverbrauch ist am Zähler abzulesen oder auf der letzten Stromrechnung und lässt sich zudem beim Anbieter erfragen. Eine Orientierung an durchschnittlichen Richtwerten ist ebenfalls möglich (siehe unten). Der Verbrauch dient als Grundlage für einen Stromvergleich. Die Stromkosten-Berechnung findet bei privaten Haushalten immer exakt nach Verbrauch statt, sofern keine Pakettarife, sondern eine Abschlagszahlung gewählt ist. Wer Angst hat, viel zu bezahlen erhält im Zweifel eine nachträgliche Abstufung im Tarif.

Durchschnittlicher, jährlicher Stromverbrauch in kWh

  • Singles 1800 – 2000
  • 2 Personen 3000 – 3400
  • 3 Personen 4000 – 4300
  • 4 Personen 4600 – 5100

Anschließend erfolgt eine Anzeige der Tarife verschiedener Anbieter sowie die mögliche Ersparnis. Mit verschiedenen Filtern prüfen und selektieren potenzielle Kunden die Ergebnisse zudem nach bestimmten Kriterien (Preisgarantie, Laufzeit, Ökostrom). Nur Anbieter, welche von der Bundesnetzagentur geprüft und zugelassen sind, erhalten eine Darstellung.


Strompreise vergleichen: Worauf gilt es zu achten?

Bei einem Stromvergleich gilt es einige Aspekte zu beachten, um auch den tatsächlich am besten, zu den eigenen Ansprüchen passenden Anbieter und Tarif zu finden. Neben den Tarifkosten sind vor allem die Vertragskonditionen zu prüfen. Zu diesen zählen:

Vertragslaufzeit:
Die Laufzeiten der Verträge verschiedener Anbieter sind unterschiedlich und teilweise frei wählbar. Idealerweise sollte kein Überschreiten der Vertragslaufzeit von 12 Monaten erfolgen, Tarife mit längerer Vertragsbindung bieten weniger Flexibilität. Je kürzer die Laufzeit, desto schneller ist künftig zu günstigeren Tarifen zu wechseln.

Kündigungsfrist:
Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate. Trotzdem kann sie je nach Anbieter individuell festgesetzt werden. Um einen Anbieterwechsel so unkompliziert wie möglich zu gestalten, ist die Kündigungsfrist unbedingt einzuhalten. Bei einigen Anbietern beträgt sie nur sechs Wochen.

Vertragsverlängerung:
Wer die Kündigungsfrist verpasst, darf mit einer automatischen Vertragsverlängerung rechnen. Auch hier sollte die Dauer der Vertragsverlängerung möglichst kurz sein und idealerweise höchstens einen Monat betragen. In vielen Fällen ist der Kunde bei einem Verpassen der Kündigungsfrist ein ganzes weiteres Jahr an den Vertrag gebunden.

Preisgarantie:
Ohne eine vertraglich festgehaltene Preisgarantie kann der Anbieter die Kosten während der Vertragslaufzeit bei Bedarf nach oben korrigieren. Es gilt unbedingt darauf zu achten, dass die Preisgarantie Bestandteil des Vertrags ist. Fällt der Strompreis während der Vertragsdauer, so wird der Kostenvorteil nicht an den Kunden weitergegeben. Dies ist auf absehbare Zeit in Österreich jedoch unwahrscheinlich.

Zahlungsweise:
Bei der Zahlungsweise stehen meist zwei Optionen zur Auswahl. Bei einer jährlichen Zahlungsweise ist der gesamte Jahresbetrag zu Vertragsbeginn zu zahlen, eine monatliche Lösung erlaubt erweiterten, finanziellen Spielraum. Weiterhin kann es sein, dass einige Anbieter sogar eine Kaution von Neukunden verlangen.

Zusammensetzung der Kosten / Strompreis kWh

Die Kosten, welche der Endverbraucher für Strom zahlen muss bestehen aus zwei Komponenten. Zum einen erfolgt eine Abrechnung in Kilowattstunden. Zusätzlich fällt unter Umständen noch eine Grundgebühr an, welche monatlich auf den Verbrauch Aufschlag erhält. Es gibt auch Anbieter, die auf eine Grundgebühr verzichten.

Abschlagzahlung / Pakettarife:
Manche Anbieter locken Kunden mit vermeintlich günstigen Paket-Preisen. Nutzer zahlen für eine bestimmte Menge Strom schon im Voraus, anstatt in monatlichen Raten. Dies lohnt sich jedoch nur dann, wenn der Bedarf sehr genau abzuschätzen ist, denn bei weniger Verbrauch, gibt es keine Kostenerstattung. Bei Mehrverbrauch hingegen erfolgt die Einstufung in einen deutlich teureren Tarif. Pakettarife lohnen sich meist nur für die wenigsten Privatverbraucher. Am häufigsten finden diese Tarifstrukturen in Unternehmen Anwendung.

Neukundenbonus:
Viele Anbieter bieten Neukundenboni zu einem Vertragswechsel. Oftmals erfolgt eine solche Bonusauszahlung bereits im Vorfeld und relativiert damit die Gesamtkosten. Die Gewährung und Art der Boni unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Häufig finden auch Preisreduzierungen für das erste Jahr statt. Diesen Bonus müssen auch dann zur Auszahlung kommen, wenn der Vertrag fristgerecht nach 12 Monaten gekündigt ist. Mit einem solchen Bonus lässt sich beim Anbieterwechsel also in doppelter Hinsicht sparen.


Ökostrom und Naturstrom

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Anbieter von Ökostrom spielen eine immer größere Rolle, die Nachfrage auf Verbraucherseite steigt in den letzten Jahren zunehmend. Zu den regenerativen Energiequellen zählen Wind, Wasser, Solarenergie und Biomasse. Wer Wert auf regenerative Energien legt, kann dies bei der Auswahl eines geeigneten Stromanbieters berücksichtigen. Ein genauer Blick auf den Energiemix lohnt sich dennoch. Teilweise bewerben Anbieter Stromtarife als Naturstrom, nur weil in ihnen kein Atomstrom enthalten ist. Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien erzeugt und kommt somit ganz der Umwelt zugute. In vielen Fällen kostet Ökostrom genauso viel wie der Standardtarif lokaler Stromversorger.

Günstige Stromanbieter online nutzen oder persönliche Betreuung?

Neben großen und kleinen Stromanbietern mit Servicecentern in Großstädten gibt es auch immer mehr reine Onlineanbieter. Die Auswahl hat durchaus Auswirkungen auf den Service. Anbieter, welche ausschließlich Online tätig sind, verschicken Vertragsunterlagen meist per E-Mail und für persönliche Rückfragen steht eine Kundenhotline zur Verfügung. Eine solche Art des Service kann Vorteile haben. Aufgrund der geringeren Kostenstruktur geben Onlineanbieter Ersparnisse direkt an ihre Kunden weiter. Anbieter mit Servicecentern bieten hingegen die Möglichkeit für Gespräche vor Ort.

Stromanbieter wechseln: Was gilt es zu beachten?

Ein Wechsel des Stromanbieters ist in den meisten Fällen genauso einfach wie der Vergleich. Sofern Kunden sich für einen neuen Anbieter entschieden und den Wechselantrag einreichen, erledigt dieser die Kündigung des Altvertrags. Lediglich folgende Angaben sind dem neuen Anbieter mitzuteilen:

  • Wechselzeitpunkt
  • Zählernummer und Stand
  • Bisheriger Netzbetreiber und Kundennummer
  • Ein regelmäßiger Strom Vergleich lohnt sich!

Ein regelmäßiger Strom Vergleich lohnt sich!

Strom wechseln und Strom anmelden:
Ein neuer Stromzähler ist für einen Wechsel genauso wenig erforderlich wie die Angst davor im Dunkeln zu sitzen. Die Versorgungssicherheit bei einem Anbieterwechsel ist gesetzlich verankert. Grundsätzlich sind alle Anbieter verpflichtet die Versorgung solange zu gewährleisten, bis der Vertrag mit einem neuen Anbieter zustande gekommen ist. Sofern es dennoch zu Verzögerungen kommen sollte, springt der lokale Grundversorger normalerweise für diesen Zeitraum ein und übernimmt die Versorgung.

Ein Stromanbieter-Wechsel ist für Verbraucher theoretisch jederzeit möglich, einzig die Vertragsbindung ist zu beachten. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der Anbieter seine Preise während der Vertragslaufzeit erhöht. In einem solchen Fall kann der Verbraucher sein Sonderkündigungsrecht nutzen und unmittelbar eine Kündigung einreichen. Durch einen jährlichen Wechsel des Stromanbieters ergibt sich die Möglichkeit immer wieder von Neukundenbonus oder günstigeren Tarifen zu profitieren. Es ist ratsam den Wechsel etwa vier bis sechs Wochen vor Ablauf der Vertragsbindung (bzw. der Kündigungsfrist) einzuleiten, um eine automatische Verlängerung auszuschließen und einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.


Fazit zum Stromvergleich

Da ein Wechsel unkompliziert und ohne großen bürokratischen Aufwand möglich ist, bedarf es praktisch keinen Zeitaufwand. Rund vier Millionen Haushalte wechseln jedes Jahr ihren Stromanbieter. Der häufigste Wechselgrund ist der Preis. Im Schnitt ergeben sich durch einen Wechsel des Stromanbieters Kosteneinsparungen von etwa 30 Prozent. Zum Thema Strompreisentwicklung: In Österreich ist kaum abzusehen, dass die Strompreise künftig sinken.

Durch einen Anbieterwechsel bzw. einen Stromvergleich haben Verbraucher die Möglichkeit ihre Stromkosten effektiv zu verringern. Besonders Neukunden können durch Bonusvorteile von einem Wechsel profitieren. In Österreich spielen die einzelnen Regionalunternehmen eine Entscheidende Rolle, denn sie definieren zusätzliche Preisschwankungen und bieten , je nach Wohnort, erhebliche Einsparungen zu den Energieriesen, die eher auf Werbung und Bekanntheit setzen. Außerdem legen Verbraucher häufig verstärkt Wert auf Öko-Siegel oder Öko-Strom sowie erneuerbare Energien. Auch dies gilt es bei den Entscheidungsfindung im Stromvergleich zu berücksichtigen.

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