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Für den täglichen Zahlungsverkehr ist jeder auf ein Girokonto angewiesen. Nicht selten nutzen Verbraucher sogar mehrere Konten für unterschiedliche Zwecke. Gehaltseingänge, Mietzahlungen, das Überweisen von Versicherungsbeiträgen oder das bargeldlose Bezahlen in Geschäften und Restaurants – ohne Girokonto geht es nicht.

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In den letzten Jahren sind klassische Banken immer weiter dazu übergegangen, Kontoführungsgebühren auf Girokonten zu erheben oder nur unter bestimmten Voraussetzungen kostenlose Konten zur Verfügung zu stellen. Nach wie vor haben Verbraucher aber auch die Chance auf vollkommen kostenlose Angebote zurückzugreifen. Durch einen Wechsel zu einem kostenlosen Girokonto lassen sich nicht selten hohe Kosten sparen. Dennoch sollte man bei einem Konto Vergleich nicht ausschließlich die Kosten im Blick haben, sondern möglichst ein Kontomodell wählen, was am besten zu den eigenen Ansprüchen passt.

Girokonto was bedeutet das?

Bei einem Girokonto handelt es sich um ein Bankkonto mit Zahlungs- und Kreditfunktion. Ein Girokonto ermöglicht das bargeldlose Empfangen und Senden von Geld. Zugriff auf das Konto haben Kunden je nach Kontomodell am Bankschalter, am Bankterminal, per Telefon, Banking Apps, Online Banking am Rechner oder mittels Smartphone. Geld abheben können Kunden wahlweise am Bankautomaten, am Bankschalter oder beim Einkaufen an der Kasse. Jedem Girokonto wird eine internationale Bankkontonummer (IBAN) fest zugeordnet. Zu einem Girokonto gehört eine EC-Karte, in vielen Fällen ist auch eine Kreditkarte mit dem Konto verknüpft. Das auf dem Konto befindliche Guthaben könnte von einer niedrigen Verzinsung profizieren (in der aktuellen Niedrigzinspolitik eher selten der Fall). Im Gegenzug fallen bei einem Überziehen des Kontos Dispozinsen an.

Wodurch entstehen die Kosten für ein Girokonto?

girokonto vergleichDer Grund warum es immer schwieriger wird ein Konto ohne Gebühren zu finden, liegt in der anhaltenden Niedrigzinsphase der EZB. Banken haben auf diese Entwicklung reagiert, indem sie Kontoführungsgebühren eingeführt oder erhöht haben. Die Banken können Gebühren für unterschiedliche Posten erheben:

  • Gebühren für eine Zweitkarte
  • Kosten für Kreditkarte
  • Kosten für Überweisungen
  • Kosten für Bargeldeinzahlungen
  • Jahresgebühr / Monatsgebühr
  • Kosten für die Girokarte

Sparen können Kunden oft, indem sie auf Kontenmodelle zurückgreifen, die ausschließlich Online nutzbar sind. Direktbanken verzichten beispielsweise meist auf eigene Filialen und sind in der Lage komplett kostenlose Kontenmodelle anzubieten.

Warum vergleichen?

Österreichische Verbraucher können nicht nur bei klassischen Filialbanken ein Girokonto eröffnen, sondern auch bei ausländischen Kreditinstituten oder Direktbanken. In den letzten Jahren bieten auch zunehmend mehr Finanzdienstleister (Fintechs) Girokontenmodelle an, insgesamt gibt es in Österreich mehrere Tausend unterschiedliche Girokonten. Das Angebot an verschiedenen Kontomodellen ist daher nicht leicht zu überblicken und kann verwirrend auf den Betrachter wirken. Um jeweils das Girokonto zu finden, welches am besten zu den eigenen Ansprüchen passt, ist ein genauer Vergleich unumgänglich.

Wie funktioniert ein Vergleich?

Ein Bankkonto Vergleich aller verfügbaren Girokonten lässt sich einfach im Internet durchführen. Mittels einem Online-Vergleichsrechner werden die Konditionen und Details der einzelnen Kontomodelle übersichtlich miteinander verglichen. Nach Eingabe der Höhe des monatlichen Zahlungseingangs stehen dem Nutzer eines Online-Vergleichsrechners diverse Kontomodelle zur Verfügung. Dabei gilt es neben den Kontoführungsgebühren auch weitere Aspekte zu beachten, ein alleiniger Kontoführungsgebühren Vergleich reicht nicht aus.

Kontoführungsgebühren

Die Kontoführungsgebühren können sich auf bis zu 100 Euro und mehr pro Jahr belaufen. Banken, die keine Kontoführungsgebühr für ein Giro verlangen, knüpfen dies oft an einen bestimmten monatlichen Mindestgeldeingang. Auch kann es sein, dass zwar keine Kontoführungsgebühren, wohl aber Kosten für EC-Karte, Kreditkarte oder andere Leistungen berechnet werden.

Mindestgeldeingang

In vielen Fällen ist eine kostenlose Kontoführung nur möglich, wenn jeden Monat ein gewisser Betrag auf das Konto eingeht. Im Durchschnitt liegt der Mindestgeldeingang zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Kreditkarte

Während es früher eher die Ausnahme als die Regel war, räumen immer mehr Anbieter ihren Kunden auch eine Kreditkarte im Rahmen eines Girokontos ein. Die Kreditkarten-Umsätze werden dabei direkt mit dem Girokonto verrechnet. Diese Verrechnung kann sofort erfolgen oder am Ende des Monats.

Filialbank oder Direktbank

Direktbanken bieten oft die günstigeren Kontomodelle an. Im Gegensatz zu Filialbanken verfügen sie über keine Geschäftsstellen, sodass ein Service nur telefonisch oder per E-Mail bereitsteht. Von den Leistungen unterscheiden sich die Girokonten hingegen nur bedingt. Wer auf einen persönlichen Service vor Ort nicht verzichten will, sollte ein Girokonto bei einer Filialbank wählen. Andernfalls finden Nutzer sowohl in Österreich als auch in der umliegenden EU ideale Lösungen.

Alternative Banken

Nachhaltige, faire und ethische Alternativen zu klassischen Banken werden von zunehmend mehr Verbrauchern in Anspruch genommen. Ethische Geldinstitute oder Ökobanken bieten meist zwar keine kostenlosen Girokontomodelle an, Verbraucher, denen bestimmte Werte wichtig sind, lassen sich diese aber auch gerne etwas kosten. Die verschiedenen Angebote sind in ihren Gebührenmodellen jedoch nicht wesentlich teurer als andere Girokonten bei Filialbanken.

Automatenverfügbarkeit in Österreich

Zwar überwiegt der bargeldlose Zahlungsverkehr mittlerweile, ab und an muss es aber doch Bargeld sein. Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Wahl eines Girokontos liegt daher auch in der Automatenverfügbarkeit. Filialbanken verfügen über ein sehr dichtes Netz ihrer eigenen Geldautomaten. Kunden können normalerweise an jeder Filiale der eigenen Bank kostenlos Bargeld abheben. Direktbanken hingegen verfügen meist über keine eigenen Automaten und nutzen die Infrastruktur anderer Banken. Prinzipiell kann der Kunde an jedem Geldautomaten Geld abheben, nutzt man die Automaten von fremden Geldinstituten, fällt oftmals eine Gebühr an. Viele Geldinstitute haben sich zu sogenannten Automaten-Auszahlungsverbänden zusammengeschlossen, sodass auch bei fremden Geldinstituten kostenfrei Bargeld mit der EC-Karte abgehoben werden kann.

Überziehungszinsen

Die Zinsen, welche bei Überziehung des Kontos anfallen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Wer also nicht auf einen Dispositionskredit verzichten möchte, sollte bei einem Vergleich darauf achten, mit welchen Kosten beim Überziehen zu rechnen ist. Dispozinsen sind im Vergleich zu anderen Krediten sehr hoch, daher sollte ein entsprechender temporärer Kredit nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden.

Technik und Apps

Mit der richtigen App hat man sein Girokonto im wahrsten Sinne des Wortes in der Hosentasche. Immer mehr Geldinstitute, insbesondere Fintechs und Direktbanken, setzen bei ihren Girokontomodellen voll und ganz auf mobiles Banking. Diese Form der Kontoführung bietet einige Vorteile, vor allem die Flexibilität der Kontoführung kommt vielen Nutzern zugute. Wer hingegen weitestgehend von Technik fern bleiben möchte, der kann bei klassischen Filialbanken traditionelle Girokontomodelle wählen.

Prämie

Einige Banken, insbesondere Direktbanken bieten Neukunden teilweise hohe Prämien oder Startguthaben für die Eröffnung eines Girokontos. Bis zu 200 Euro Wechselprämie können Verbraucher teilweise erhalten. In einigen Fällen ist diese Prämie an Bedingungen geknüpft, etwa einen regelmäßigen monatlichen Gehaltseingang.

Achtung: Auch kostenlose Girokonten können Kosten verursachen!

Gebührenfreies Girokonto ist nicht gleich kostenfreies Girokonto

girokonto vergleichenFür ein gebührenfreies Konto fallen zwar keine Grundgebühren an und die elementaren Funktionen sind ebenfalls kostenlos, dennoch können unter bestimmten Bedingungen Gebühren anfallen. Gerade wer ein tatsächlich kostenloses Girokonto in Anspruch nehmen möchte, sollte sich dessen bewusst sein. Kosten, welche auch bei kostenlosen Girokonten anfallen können sind beispielsweise:

  • Verlust der EC-Karte oder Kreditkarte

Wer seine EC-Karte oder Kreditkarte verliert, sollte diese zunächst einmal unverzüglich Sperren lassen. Für den Fall, dass unberechtigterweise Geld vom Konto abgebucht wird, haftet die Bank nur dann, wenn keine Fahrlässigkeit vorliegt. Weiterhin kann es sein, dass Banken Gebühren in unterschiedlicher Höhe für die Ausstellung einer neuen Karte verlangen, manche erheben sogar Strafzahlungen auf einen solchen Verlust.

  • Widerruf von Überweisungen

Eine falsche Überweisung ist in vielen Fällen gar nicht möglich. Wer sich bei der IBAN Eingabe vertippt hat meist Glück, denn bei einer nicht existierenden IBAN kann die Überweisung schlicht nicht durchgeführt werden. Für den Fall dass ein Zahlendreher doch dafür sorgt, dass Geld an einen falschen Empfänger überwiesen wurde, erheben die meisten Geldinstitute Gebühren für den Widerruf.

  • Kosten für Rücklastschriften

Rücklastschriften entstehen, wenn es nicht möglich ist, dass ein Betrag des Gläubigers von dem Girokonto abgebucht werden kann. Dies könnte ein Onlineshop sein oder auch der Internetanbieter. Sollte das Girokonto also nicht ausreichend gedeckt sein, kommt es zu einer Lastschriftrückgabe. In der Regel belaufen sich die Gebühren auf etwa 3 Euro.

  • Bargeldabhebungen an fremden Automaten

Wer Bargeld an fremden Automaten abheben möchte, der zahlt hierfür unterschiedlich hohe Gebühren. Im Schnitt ist hier mit 5 Prozent der Auszahlungssumme zu rechnen, unter Umständen können die Gebühren deutlich höher ausfallen. Bei einer Inanspruchnahme des Dispositionskredits fallen selbstverständlich weitere Gebühren an.


Girokonto was beachten?

Bei dem Vergleich gilt es in erster Linie darauf zu achten, dass die angebotenen Leistungen zu den eigenen Ansprüchen passen. Wer nicht auf eine Filialbank angewiesen ist, findet in Angeboten von Direktbanken oft die besseren Girokontomodelle. Welches Girokonto am besten geeignet ist, hängt immer davon ab, ob regelmäßige Geldeingänge verfügbar sind, ob man auch im Ausland Zugriff auf Bargeld haben möchte oder ob bestimmte Sonderleistungen gewünscht werden.

Wie läuft der Girokonto Wechsel ab?

Viele Verbraucher scheuen sich vor einem Wechsel des Girokontos das sie hohen Aufwand, Kosten oder andere Probleme erwarten. Dabei ist es in der heutigen Zeit besonders einfach das bestehende Konto zu kündigen und bei einem neuen Anbieter zu eröffnen, seit 2019 sind Banken dazu verpflichtet dem Kunden bei einem Kontowechsel zu helfen.

Kostenloser Wechsel

Zahlreiche Geldinstitute bieten sogar einen vollkommen kostenlosen Wechsel an. Dabei werden alle relevanten Kontoinformationen der letzten 13 Monate an die neue Bank übermittelt. Somit bleiben Daueraufträge oder Lastschriftverfahren übergangslos bestehen, alle Zahlungspartner werden automatisch informiert. Solange Guthaben auf dem alten Girokonto war, wird dieses selbstverständlich auch kostenlos auf das neue Konto überwiesen. Um Komplikationen beim Kontowechsel gänzlich auszuschließen, empfiehlt es sich zunächst das alte und das neue Konto für einige Zeit parallel zu führen.

Gemeinschaftskonto für Paare oder WGs

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Zusammenlebende Paare oder auch Wohngemeinschaften haben oftmals gemeinsame Ausgaben. Mit einem Gemeinschaftskonto lässt sich ein besserer Überblick über diese Ausgaben (Miete. Strom, Auto etc.) behalten. Dabei handelt es sich prinzipiell um ein reguläres Girokonto, allerdings können zwei oder mehr Personen über dieses Konto verfügen. Es gibt zwei verschiedene Varianten eines Gemeinschaftskontos. Bei einem Oder-Konto kann jeder Kontoinhaber eigenständig über das Konto verfügen, eine Einwilligung des anderen Kontoinhabers ist nicht notwendig. Bei einem Und-Konto hingegen können alle Finanzgeschäfte ausschließlich gemeinsam getätigt werden, es bedarf also immer der Zustimmung aller Kontoinhaber. Die meisten Girokonten können auch als Gemeinschaftskonto eingerichtet werden.


Fragen und Antworten

Wann Girokonto kündigen?

Unabhängig von einem Kontowechsel steht es Kunden jederzeit frei das Girokonto auf eigene Initiative hin zu kündigen. Hierbei muss kein Kündigungsgrund angegeben werden, ein förmliches Schreiben an die Bank mit Angabe der IBAN reicht in den meisten Fällen aus. Unter Umständen muss die allgemeine Kündigungsfrist der Bank beachtet werden, diese ist in den AGB festgelegt. Auf der anderen Seite hat eine Bank auch das Recht ein Konto ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Sie muss dem Kunden allerdings eine zweimonatige Frist einräumen, um ein neues Girokonto zu finden.

Wie funktioniert Online Banking?

Online Banking wird mittlerweile von nahezu jeder Bank angeboten. Mittels persönlicher Zugangsdaten kann sich der Nutzer Online einloggen und so auf sein Girokonto zugreifen. Der Kontostand und Kontobewegungen können so praktisch 24 Stunden, 7 Tage die Woche bequem vom heimischen Rechner oder auch vom Smartphone aus eingesehen werden. Auch Überweisungen oder Daueraufträge lassen sich unkompliziert Online vornehmen. Die Software und der Funktionsumfang unterscheiden sich von Bank zu Bank, die Grundfunktionen aber bleiben immer gleich. Ein reines Online Girokonto wird auch von manchen Filialbanken gebührenfrei angeboten.

Was unterscheidet alternative Banken von normalen Banken?

Alternative Banken verfolgen andere Geschäftsmodelle als normale Banken. Große Geschäftsbanken handeln in der Regel mit riskanten Finanzprodukten, Alternative Banken hingegen halten sich weitestgehend aus riskanten Spekulationen heraus. Je nach Ausrichtung der Bank investieren alternative Banken in soziale, ökologische oder ethische Projekte. Im Gegensatz zu normalen Banken zocken alternative Banken also nicht, sondern widmen sich mehr dem klassischen Bankgeschäft, dem Verwahren von Kundengeldern und dem Vergeben von Krediten. Wer also gegen Nahrungsmittelspekulationen, Waffengeschäfte oder andere zwielichtige Geschäfte ist, sollte sich nach einer solchen alternativen Bank umsehen.

Was unterscheidet Fintechs von normalen Banken?

Auch Fintechs, also Unternehmen welche die Finanzbranche revolutionieren möchten, bieten Privatkunden Girokonten an. Dabei handelt es sich bei diesen Unternehmen nicht um Banken im klassischen Sinne, vielmehr sind es zunächst einmal Finanzdienstleister. Manche Fintechs hingegen, etwa dass deutsche Unternehmen N26 bemühen sich jedoch um eine Vollbank-Lizenz. Ohne eine solche Lizenz, sind Fintechs anderen Bestimmungen und Regularien unterlegen, so dürfen sie beispielsweise im Vergleich zu Banken keine Einlagen entgegennehmen. Für den Kunden eines Girokontos gibt es jedoch keine großen Unterschiede zu Girokonten bei regulären Banken. In vielen Fällen bieten die Fintechs im Zusammenhang mit einem Girokonto spezielle Apps an, mit denen das Konto ganz einfach per Smartphone zu verwalten ist.

Warum ist ein Girokonto wichtig und notwendig?

Das Girokonto unterliegt als laufendes Konto in Österreich zwar keiner gesetzlich Pflicht, ohne ein solches Konto ist es jedoch kaum möglich, am Alltag teilzuhaben. Arbeitgeber, Rentenanstalten oder auch das Arbeitsamt benötigen eine Kontoverbindung, um die Bezüge zu überweisen. Auch Zahlungen, etwa an Versicherungsunternehmen oder die Krankenkasse können ohne Girokonto nur aufwendig überwiesen werden. Da heute kaum einer mehr sein Erspartes unter dem Kopfkissen aufbewahrt, ist ein Girokonto zwingend notwendig, um Bargeld an Geldautomaten abzuheben.

Welche Vorteile bietet eine zusätzliche Kreditkarte?

Eine Kreditkarte ist nicht zwingend erforderlich, hilft aber in vielen Fällen, Zahlungsvorgänge zu vereinfachen. Mit einer Kreditkarte ist das Bezahlen im Internet wesentlich einfacher und schneller, in manchen Fällen stellt die Kreditkartenzahlung auch die einzige Zahlungsoption dar, insbesondere bei Bestellungen aus Übersee. Auch im Urlaub macht sich eine Kreditkarte schnell bezahlt, teilweise ermöglicht sie es sogar kostenlos Geld im Ausland abzuheben. Wenn die Kreditkarte eine gartis Zugabe zu dem Girokontomodell ist, macht es Sinn sich diese Option freizuhalten. Ist die Kreditkarte hingegen mit fixen Kosten verbunden, sollte genau erwogen werden, ob sich die Mehrkosten lohnen.

Ab wann eigenes Girokonto?

Um ein eigenes Girokonto zu eröffnen und zu führen wird in Österreich die Volljährigkeit vorausgesetzt. Prinzipiell ist es also jeder erwachsenen Person möglich ein Girokonto zu eröffnen. Banken und Geldinstitute können eine Eröffnung des Girokontos aber unter bestimmten Voraussetzungen verwehren. In den meisten Fällen trifft dies zu, wenn ein negativer KSV1870 Eintrag vorliegt. Auch der Verdacht auf Geldwäsche kann ein Grund für eine Ablehnung sein.

Für den Fall, dass eine Eröffnung eines Girokontos nicht möglich ist, bleibt immer noch ein sogenanntes Jedermann Konto zu eröffnen. Ein solches Konto ist Guthaben basiert, es steht keine EC-Karte oder Kreditkarte zur Verfügung, sondern ausschließlich eine Bankkarte, mit der es möglich ist, Kontoauszüge zu drucken oder Bargeldverfügungen am Automaten vorzunehmen.

Ab wann Girokonto für Kinder?

Girokonten speziell für Kinder werden oft als Minderjährigenkonto oder Jugendkonto angeboten. Prinzipiell sind Kinder ab 7 Jahren eingeschränkt geschäftsfähig und somit in der Lage ein entsprechendes Konto zu führen. Hierfür ist allerdings eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich, sie müssen eine Vollmacht ausstellen. Einem Girokonto für Kinder werden keine Dispositionskredite oder Kreditkarten eingeräumt.

Ab wann wird ein Girokonto aus der KSV1870 gelöscht?

Prinzipiell speichert die KSV1870 personenbezogene Informationen nur eine bestimmte Zeit lang. Einfache Anfragen, etwa die Eröffnung eines Girokontos werden nach 12 Monaten aus der Kartei gelöscht. Alle Informationen über Konten, also Girokonten oder auch Kreditkarten werden sofort nach Bekanntgabe der Beendigung gelöscht. Voraussetzung für eine solche Entfernung des Eintrags ist allerdings eine „störungsfreie" Führung des Kontos. Wenn es hier zu Auffälligkeiten kommt, etwa durch eine permanente Überziehung des Guthabens, werden Einträge deutlich länger gespeichert. Im Zweifel hilft eine Selbstauskunft bei der KSV, die einmal pro Jahr kostenlos möglich ist.


Girokonten im Vergleich

Girokonto Sparkasse Österreich

Sparkassen in Österreich bieten verschiedene Kontomodelle an. Das Angebot reicht von Girokonten mit geringen monatlichen Grundbeträgen, welche hauptsächlich Online geführt werden, bis hin zu all-inklusive Angeboten für anspruchsvolle Kontoinhaber. Das Filialnetz der Sparkassen ist noch immer recht groß, was ein Vorteil für Kunden ist, die einen persönlichen Kontakt vor Ort wünschen. Die einzelnen Sparkassen Verbände in Österreich erheben Dispozinsen in unterschiedlicher Höhe. Im Schnitt fallen hier etwa 10 Prozent an.

Girokonto Postbank

Die Postbank bietet ein kostenloses Girokontomodell für Personen bis 22 Jahre an. Wer älter ist, kommt in den Genuss einer kostenlosen Kontoführung erst ab einem monatlichen Geldeingang von 3.000 Euro, andernfalls fallen monatlich 1,90 EUR an (Stand Q3/2019). Insbesondere das dichte Filialnetz der Postbank ist ein Vorteil des Postbank Girokontos, der Dispozins liegt bei 14,95 Prozent.


Kostenloses Girokonto im Vergleich

Girokonto Comdirect

Comdirect bietet Kunden neben der V-Pay-Girocard auch eine kostenlose Visa-Kreditkarte an. Kommt die Kreditkarte bei Bezahlungen zur Anwendung, werden die Umsätze erst nach einem Monat vom Girokonto abgebucht. An den insgesamt etwa 9000 Automaten der Cash Group können Kunden Bargeld abheben. Hierbei kann immer nur eine Mindestabhebesumme von 50 Euro am Automaten abgehoben werden. Kleinere Beträge sind auch bei teilnehmenden Supermärkten ab einem Mindesteinkaufswert direkt an der Kasse auszahlbar. Auch ohne Mindestgeldeingang ist das Girokonto kostenlos, der Dispozins liegt bei 6,5 Prozent. Dieses Girokonto ist ein reines Online Konto.

Girokonto ING

Die ING bietet ein kostenloses Girokonto mit Girokarte und Kreditkarte an. Mit der Kreditkarte getätigte Umsätze werden zeitnah vom Girokonto abgebucht, einen Aufschub gibt es hier nicht. Ab 1.000 Euro können Bargeldeinzahlungen kostenlos bei der Reisebank getätigt werden. Die ING ist zwar eine Direktbank, besitzt aber noch immer einige Filialen. Der Dispozins den die ING erhebt, beträgt derzeit 6,99 Prozent. Bei diesem Konto handelt es sich ebenfalls um ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren.

Girokonto Norisbank

Die Norisbank gibt neben der Girokarte auch eine Kreditkarte von Mastercard zu einem kostenlosen Girokonto hinzu. Bei beiden Karten fällt allerdings eine Gebühr an, wenn man in einer anderen Währung als dem Euro bezahlt. Für Vielreisende ist das Angebot daher nicht interessant. Wer vornehmlich in Euro bezahlt findet in diesem Angebot aber einen besonderen Vorteil. Kunden mit einem Girokonto bei der Norisbank können sich an Terminals der Deutschen Bank kostenlos Kontoauszüge holen und auch Geld einzahlen. Der Dispozins ist mit fast 11 Prozent vergleichsweise hoch.

Girokonto Santander

Die Santander Bank bietet mit dem Bestgiro ebenfalls ein kostenloses Girokonto inklusive V-Pay-Girocard an. Eine Visa Kreditkarte ist auf Wunsch ohne zusätzliche Gebühren erhältlich. Die Kreditkarte ist in diesem Fall eine Revolving-Karte, das bedeutet getätigte Umsätze können in Raten zurückgezahlt werden. Ein Dispozinssatz des Bestgiros von Santander variiert je nach Kontobelastung zwischen 8 und 11 Prozent, der Sollzins für die Kreditkarte liegt bei 13, 98 Prozent.

Girokonto DKB

Die Deutsche Kreditbank stellt ein kostenloses Girokonto beriet, jedoch nur unter bestimmten Bedingungen. Kunden erhalten neben der V-Pay-Girokarte eine Visa Kreditkarte und der Dispozins beträgt 9,6 Prozent. Die DKB verfügt selbst nur über ein sehr kleines Filialnetz mit eigenen Automaten, bei Geldabhebungen mit der Girokarte fallen daher an den meisten Automaten Gebühren an. Um die Gebühren zu umgehen, macht es Sinn die Visa Karte für Geldabhebungen zu verwenden. Das Girokonto kann ein Jahr lang kostenlos getestet werden, anschließend entscheidet die Bank, ob es kostenfrei bleibt. Prinzipiell ist das Girokonto der DKB kostenfrei, wenn mindestens 700 Euro monatlich auf das Konto eingehen.


Fazit zum Girokonto

Das Girokonto ist in Österreich nicht nur schnell eröffnet, es dient auch als Basis zum Handel in der finanziellen Welt der Märkte. Mithilfe eines solchen Kontomodells wird das Abwickeln von Leistungen, wie Lastschriftverfahren oder Überweisungen aber auch Geldeingängen zum Kinderspiel. Einfach strukturiert und für den Online-Auftritt fit gemacht, ist es nur an wenige Vorgaben gebunden und wird prinzipiell mindestens jeder in Österreich wohnhaften Person gewährt. Zu unterscheiden sich gebührenpflichtige sowie kostenlose Versionen der einzelnen Banken.

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