Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Kreditkarte Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Neben American Express- und Visa-Kreditkarten sind Mastercard-Kreditkarten am gebräuchlichsten. Zusätzlich werden auf dem europäischen Markt Kreditkarten von Diners Club angeboten.
  • Einige Kreditkarten-Emittenten geben gebührenfreie Kreditkarten aus. Achten Sie bei solchen Angeboten ganz genau auf die Konditionen des angebotenen Vertrags, um Kostenfallen im Nachhinein zu vermeiden.
  • Die meisten Kreditkarten können Sie frei beantragen. Unter der Voraussetzung, dass die jeweils geltenden Bedingungen von Ihnen erfüllt werden, erhalten Sie Ihre Kreditkarte dann üblicherweise per Post.

kreditkarte test

Unkompliziert bezahlen, der weltweite Einsatz ist kein Problem und zudem locken noch Bonusprogramme, Vorteile an Flughäfen und im Angebot inbegriffene Versicherungen? Kreditkarten können eine sehr komfortable Zahlungsvariante darstellen.

Auch in Österreich zahlen immer mehr Menschen mit den praktischen Karten. 2018 besaßen bereits 3,6 von 8,9 Millionen Österreichern eine eigene Kreditkarte – Tendenz deutlich steigend.

Spielen auch Sie mit dem Gedanken, sich eine Kreditkarte zu bestellen, finden Sie in unserer folgenden Kaufberatung auf Krone.at 2020 viele nützliche Informationen zu den verschiedenen Kreditkartentypen, den größten Anbietern und den beliebtesten Emittenten. Außerdem geben wir Ihnen hilfreiche Tipps zur Beantragung mit auf den Weg.

1. Was genau ist eine Kreditkarte?

Unter Berücksichtigung welcher Kriterien wird das Kreditkarten-Limit festgelegt?

Das Kreditkarten-Limit richtet sich zum einen danach, welchen Zweck Sie mit Ihrer Kreditkarte verfolgen. Sind zum Beispiel regelmäßige geschäftliche Transaktionen nötig, ist der Kreditrahmen vermutlich deutlich höher als für gelegentliche private Einkäufe. Zum anderen wirkt sich Ihre Zahlungszuverlässigkeit in der Vergangenheit auf Ihren potenziellen Kreditrahmen aus, ebenso wie Ihre Bonität. Auch die Höhe Ihres regelmäßigen Einkommens spielt bei der Festlegung Ihres Kreditkarten-Limits eine entscheidende Rolle.

Eine Kreditkarte ermöglicht es Ihnen, Einkäufe und Buchungen zunächst „auf Kredit“ vorzunehmen und die so entstehende Rechnung am Ende des Monats zu begleichen.

Sobald Sie eine Kreditkarte registrieren und Ihnen diese zugesendet wurde, können Sie damit am Bankautomaten Geld abheben, Einkäufe stationär oder im Internet tätigen und Buchungen durchführen. Am Automaten ist die Abhebung mit der Kreditkarte an eine PIN gebunden, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Giro-Card.

Bezahlen Sie Einkäufe, reicht meist eine Unterschrift zur Bestätigung aus, teilweise sind auch kontaktlose Bezahlmethoden möglich. Wer online einkauft, muss lediglich die Kreditkartendaten angeben, wobei die Eingabe der Sicherheitsnummer als Autorisierung fungiert.

Für eine Kreditkarte im eigentlichen Sinne erhalten Sie dann am Monatsende eine Kreditkarten-Abrechnung, in der all Ihre Einkäufe und Buchungen zusammengefasst sind. Zu begleichen ist diese dann auf einmal oder aber, in Absprache mit Ihrer Bank, in Raten. Häufig fallen für diesen Abrechnungsservice Gebühren an. Es gibt jedoch einige wenige Anbieter, die mit Kreditkarten ohne Gebühren werben.

Etwas anders sieht es bei den sogenannten „Debit-Cards“ aus. Die Übertragung des Geldes erfolgt hier automatisch von Ihrem mit der Kreditkarte verknüpften Konto – wenige Tage nach der getätigten Zahlung.

2. Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Neben der Unterscheidung zwischen Debit- und Kreditkarten, die eher organisatorisch eine Rolle spielt, muss auch zwischen unterschiedlichen Kreditkartentypen differenziert werden.

Um Ihnen die Einordnung der jeweiligen Kreditkarten-Art und damit letztlich auch eine Entscheidung für eine Kreditkarte zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Unterschiede auf Krone.at übersichtlich für Sie zusammengestellt.

2.1. Welche unterschiedlichen Kreditkarten-Typen können Sie wählen?

Bevor Sie eine Kreditkarte kaufen, sollten Sie wissen, welche verschiedenen Spezifikationen mit den einzelnen Modellen verbunden sind. Zwar variieren die Details des Angebotsumfangs von Anbieter zu Anbieter, doch kann grundsätzlich zwischen folgenden Kartentypen unterschieden werden:

Kreditkarten-Kategorie Eigenschaften
Standard- oder Classic-Kreditkarte
  • häufig günstige Kreditkarten ohne Kartengebühr; dafür jedoch meist Kosten für Kartennutzung im Ausland
  • in der Regel keine Bonusprogramme enthalten
  • zum Teil mit Versicherung erhältlich
  • oftmals auch als aufladbare Kreditkarten angeboten
Gold-Kreditkarte
  • verschiedene Versicherungsleistungen, Rabatt- und Bonusprogramme enthalten oder auswählbar
  • zum Teil auch Einkäufe versichert
  • gegebenenfalls höhere Jahresgebühren
Platin-Kreditkarte
  • an gewissen Mindestumsatz oder bestimmtes Mindesteinkommen gebunden
  • lediglich mit tadelloser Bonitätsprüfung erhältlich
  • viele verschiedene Rabatt- und Bonusprogramme sowie Versicherungsleistungen wählbar
  • höheres Kreditkarten- und Bargeld-Limit
  • oftmals Concierge-Service enthalten
  • Zugänge zu Golfplätzen, Flughafen-VIP-Lounges, exklusiven Veranstaltungen, etc.
  • höhere Jahresgebühr als goldene Kreditkarte (bis circa 800 Euro)
Schwarze Kreditkarte
  • vereint alle Vorteile der Platinum-Kreditkarten
  • zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel Limousinen-Service
  • Mindestumsätze von zum Teil mehr als 100.000 Euro nötig
  • nur auf Einladung des Kreditkarteninstituts erhältlich; nicht frei zu beantragen
  • Einladung üblicherweise nur an langjährige Kunden mit tadelloser Bonität, sehr hohem Einkommen und größerem Vermögen
  • hohe Jahresgebühren ab circa 800 bis 5.000 Euro
  • bekannteste schwarze Kreditkarte: „Black Card“ Centurion von American Express

2.2. Wie funktioniert eine Prepaid-Kreditkarte?

Während klassische Kreditkarten dem Nutzer tatsächlich einen Kredit gewähren, der im Nachhinein beglichen werden muss, sind Prepaid-Kreditkarten an ein Konto geknüpft, welches durch den Verwender zunächst mit einem gewissen Betrag zu bestücken ist.

Ein Kredit wird in diesem Fall nicht gewährt. Ist das Guthaben aufgebraucht, können keine weiteren Zahlungen mehr mit der Kreditkarte getätigt werden. Daher eignet sich diese Form von Kreditkarten insbesondere für Studenten, Schüler und alle, die das Risiko einer Überschuldung tunlichst umgehen möchten.

Ein weiterer Vorteil: Eine Prepaid-Kreditkarte können Sie trotz Schufa- beziehungsweise KSV-Eintrag beantragen, da häufig keine Prüfung Ihrer Bonität stattfindet.

2.3. Welche kostenlosen Kreditkarten gibt es?

Mann, der in Geschäft kontaktlos mit Kreditkarte bezahlt

Mit den meisten Kreditkarten können Sie inzwischen kontaktlos und schnell Ihre Einkäufe bezahlen.

Einige Kreditkarten-Emittenten in Österreich bieten kostenlose Kreditkarten an, darunter zum Beispiel N26, Hello bank! oder die Easybank. Bei diesen handelt es sich um Visa- oder MasterCard-Kreditkarten. Diners Club und AMEX bieten keine gratis Kreditkarten an.

Es ist jedoch Vorsicht geboten, wenn Sie sich nach einer kostenlosen Kreditkarte umsehen. Denn auch wenn die Jahresgebühr in der Regel entfällt, können zum Beispiel Gebühren für einzelne Transaktionen, wie Bargeld-Abhebungen oder die Nutzung der Kreditkarte im Ausland, anfallen.

Auch Zinsen auf die Inanspruchnahme Ihres Kreditlimits und Zusatzkosten für die Ausstellung und den Betrieb einer Partnerkarte sind möglich.

Achten Sie daher, je nach Ihren persönlichen Vorlieben und Plänen, genau auf das Kleingedruckte. Sind Sie beispielsweise häufig auf Geschäftsreise oder möchten Sie Ihre Kreditkarte regelmäßig auf Reisen nutzen, sollten Sie prüfen, ob kostenlose Abhebungen und Bezahlungen auch im Ausland möglich sind.

Achtung: Einige Anbieter werben mit kostenlosen Kreditkarten. Die damit angesprochene Gebührenfreiheit gilt jedoch oft nur für ein Jahr beziehungsweise bis zu einem gewissen Umsatz oder Jahreseinkommen. Prüfen Sie auch hier die genauen Vertragsbedingungen.

2.4. Wann ist eine Kreditkarte mit integrierter Reiseversicherung sinnvoll?

junge Frau, die mit Laptop im Bett liegt und mit Kreditkarte bezahlt

Internet-Einkäufe und Online-Buchungen können Sie ebenfalls unkompliziert über Ihre Kreditkarte abwickeln.

Häufig werden Kreditkarten, insbesondere ab dem Gold-Standard, mit Reiserücktritts- und entsprechenden Krankenversicherungen angeboten. Was zunächst attraktiv klingt, ist oft jedoch nur bedingt sinnvoll.

Zwar sichert Sie die in Ihrer Kreditkarte enthaltene Reiseversicherung gegen grundlegende Probleme ab, dafür fällt häufig jedoch eine Selbstbeteiligung an. So werden nicht selten bis zu 20 Prozent des Reisepreises nicht von einer Reiserücktrittsversicherung gedeckt, vor allem dann, wenn die Reise erst kurzfristig storniert wird.

Auch der Umfang des Versicherungsschutzes lässt gegebenenfalls zu wünschen übrig. Nicht immer ist sowohl der Rücktritts- als auch der Krankheitsfall abgedeckt. Zudem sind häufig nur Sie selbst, nicht aber Ihre Familie im Versicherungsumfang enthalten. Oft müssen Sie zudem die Reise mit Ihrer Kreditkarte bezahlen, damit der Schutz überhaupt greift.

Ist das Leistungspaket einer an eine Kreditkarte geknüpften Reiseversicherung besonders umfangreich, kann das wiederum sehr hohe Kreditkarten-Gebühren bedeuten.

Es gilt also: Prüfen Sie die auf Sie zukommenden Kosten sowie die im Versicherungsumfang enthaltenen Leistungen genau, bevor Sie sich eine Kreditkarte inklusive Reiseversicherung zulegen.

Nur wenn Ihnen die Leistungen im Ernstfall ausreichen und in angemessenem Verhältnis zu den anfallenden Gebühren stehen, kann sich der Deal lohnen. In vielen Fällen ist jedoch die Anschaffung einer separaten Kreditkarte und einer entsprechend individuell angepassten Reiseversicherung die bessere Option.

3. Welche Kreditkarten-Marken gibt es und von welchen Banken werden deren Karten angeboten?

junge Frau, die aus verschiedenen Kreditkarten wählen soll

Die Wahl der richtigen Kreditkarte ist nicht immer einfach. Prüfen Sie in einem eingehenden Vergleich die Konditionen genau.

Grundsätzlich gibt es vier in Europa agierende, größere Kreditkarten-Hersteller: MasterCard, Visa, American Express und Diners Club. Vor allem die MasterCard- und Visa-Kreditkarten werden in Österreich vorrangig genutzt, während die Akzeptanz für American Express- und Diners Club-Kreditkarten noch eher gering ist.

Entsprechend werden Diners Club und AMEX noch nicht überall als Zahlungsmittel akzeptiert, woran Sie bei Ihrer Auswahl denken sollten.

Neben den eigentlichen Herausgebern der Kreditkarten, welche den Zahlungsverkehr als solchen mit dem jeweiligen Händler abwickeln, gibt es die sogenannten Kreditkarten-Emittenten, also die Filial- und Direktbanken, die Visa- und MasterCard-Kreditkarten ausgeben. Dazu gehören unter anderem:

  • Postbank
  • Volksbank
  • Commerzbank
  • Raiffeisenbank
  • Deutsche Bank
  • DKB
  • ING DiBa

Doch nicht nur Finanzdienstleister stellen ihren Kunden Kreditkarten zur Verfügung. Auch große Unternehmen und Verbände nutzen diese Option und verbinden sie mit spezifischen Vorteilen. So können Sie zum Beispiel auch eine ADAC- oder Amazon-Kreditkarte ordern.

Hinweis: American Express-Kreditkarten sind direkt über den eigentlichen Anbieter zu beziehen und werden nicht von einzelnen Banken, Verbänden oder Händlern angeboten.

3.1. Welche Besonderheiten weist eine Amazon-Kreditkarte auf?

Auch der Onlinehandel-Gigant Amazon bietet eine eigene Kreditkarte an und knüpft an deren Nutzung einige Vorteile für weitere Einkäufe über das beliebte Portal. So kostet Sie die Anschaffung der Amazon-Kreditkarte zunächst nichts. Stattdessen erhalten Sie sogar 40 Euro Startguthaben.

Zusätzlich gewinnen Sie 3 Bonuspunkte pro ausgegebenem Euro, die Sie sammeln und anschließend für weitere Einkäufe einlösen können. Pro 100 Punkten bekommen Sie so einen Euro auf Ihren nächsten Einkauf erstattet.

Das Problem: Um die Amazon-Kreditkarte online zu beantragen, müssen Sie nicht nur mindestens 18 Jahre alt sein und eine deutsche Bankverbindung vorweisen können, sondern auch einen deutschen Wohnsitz angeben. Geschuldet ist das dem Umstand, dass wir Österreicher die deutsche Amazon-Seite nutzen und keine spezifisch österreichische Seite besteht.

3.2. Ein Klassiker unter den Debit-Karten im Test: Was kann die Kreditkarte der Erste Sparkasse?

schwarze Kreditkarte auf einem Tisch

Schwarze Kreditkarten sind nur Kunden mit hohem Einkommen vorbehalten und werden ausschließlich auf Einladung des Finanzinstituts vergeben.

Die Erste Bank bietet sowohl Visa- als auch MasterCard-Kreditkarten der Standard-, Gold- und Platinum-Kategorie an. Mit allen Karten können Sie mittlerweile kontaktlos und via ApplePay Zahlungen tätigen. Auch GarminPay wird unterstützt.

Die Standard-Karten sind dabei für weniger als 2 Euro pro Monat erhältlich. Für Studierende ist die klassische Sparkassen-Kreditkarte sogar kostenlos. Zusätzlich fallen jeweils Gebühren für Bargeldabhebungen sowie Fremdwährungs-Transaktionen an.

Die Gold-Kreditkarten der Erste Sparkasse schlagen hingegen mit circa 6 Euro zu Buche. Auch hier werden Gebühren für Bargeldabhebungen und Fremdwährungs-Transaktionen in gleicher Höhe wie bei einer Standard-Kreditkarte fällig. Dafür sind ein Basis-Reiseschutz sowie Rabatte bei diversen Reiseportalen enthalten.

Die Platinum-Kreditkarten von Visa und MasterCard toppen diesen Angebotsumfang noch, indem sie Ihnen Vorteile bei der Abwicklung am Flughafen Wien, einen erweiterten Versicherungsschutz auf Reisen sowie Zutritt zu exklusiven Airport-Lounges bieten.

Dafür fallen Gebühren von etwa 10 Euro pro Monat sowie circa 6 Euro für eine eventuelle Zusatzkarte an. Die übrigen Bedingungen entsprechen denen des Platinum-Angebots.

3.3. Die DKB-Visa-Card: Wie gut ist die kostenlose Kreditkarte?

Eine der beliebtesten kostenlosen Kreditkarten ist, diversen Tests zufolge, die der DKB. Obwohl es sich bei der Deutschen Kreditbank mit Sitz in Berlin um eine deutsche Gesellschaft handelt, wird die kostenlose DKB-Kreditkarte sowie das zugehörige DKB-Cash-Girokonto explizit auch für Menschen mit Wohnsitz in Österreich angeboten.

Weitere Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren, eine gute Bonität, das Vorhandensein eines Personalausweises oder Reisepasses sowie eine unselbstständige Erwerbstätigkeit. Gegebenenfalls werden zudem Einkommensnachweise, eine Meldebescheinigung oder ein aktueller Aufenthaltstitel im Zuge der Beantragung von Ihnen angefordert.

Als Aktivkunde, also mit einem regelmäßigen Geldeingang von mehr als 700 Euro pro Monat, ist zudem die Kontoführung kostenlos, Ihr Guthaben wird mit 0,01 Prozent variabel verzinst und Sie erhalten eine zusätzliche ebenfalls kostenlose Bankomatkarte.

Mit Ihrer DKB-Kreditkarte können Sie als Aktivkunde weltweit kostenlos Einkäufe und Buchungen tätigen und Geld an Automaten abheben, ohne das zusätzliche Gebühren für Fremdwährungs-Transaktionen anfallen. Sind Sie kein Aktivkunde, kommen für Transaktionen außerhalb des Euro-Gebiets Gebühren in Höhe von 2,2 Prozent des abzuhebenden oder zu zahlenden Betrages auf Sie zu.

Achtung: Auch wenn die Abhebungen im Ausland DKB-seitig kostenfrei sind, kann es vorkommen, dass Banken Abhebungsgebühren für Fremdanbieter erheben. Achten Sie daher auf das Visa-Kreditkarten-Logo am Bankautomaten, um entsprechende Mehrkosten zu vermeiden. Sollten Sie keinen geeigneten Automaten finden, werden Ihnen die anfallenden Gebühren vor Bestätigung der Auszahlung angezeigt.

Das Bargeldlimit liegt bei mindestens 50 und maximal 1.000 Euro. Wer auch kleinere Beträge abheben möchte, kann gegen eine gewisse Gebühr die Mini-Bargeld-Option in Anspruch nehmen.

Transaktionen über die DKB-App werden zudem über chipTAN und mobile TAN2go-Mechanismen geschützt. Zudem können Sie Ihre Kreditkarte im Falle eines Verlustes per Klick schnell und unkompliziert sperren lassen. Ebenso unkompliziert funktioniert im Übrigen die Entsperrung, sollte sich herausstellen, dass Sie Ihre Karte schlichtweg verlegt haben.

Frau, die eine Kreditkarte mit einer Schere zerteilt

Wenn Sie Ihre Kreditkarte kündigen möchten, sollten Sie diese unbedingt entwerten.

Auch einzelne Umsatzarten lassen sich (temporär) über Ihre Karteneinstellungen sperren. So haben Sie stets die volle Kontrolle über Ihre Kontobewegungen. Im Angebot enthalten ist auch eine Kartenkasko, die Sie als Aktivkunde ohne Selbstbeteiligung in Anspruch nehmen können.

Wer möchte, kann seine DKB-Kreditkarte sogar mit einem persönlichen Motiv bedrucken und damit ganz individuell an sich anpassen lassen. Für diesen speziellen Service fallen allerdings Gebühren an.

Das kontaktlose Bezahlen via Smartphone ist dank Kompatibilität der DKB-Kreditkarte mit Google Pay und Apple Pay ebenfalls möglich. Dank Cashback-Aktionen können Sie sich zudem Vorteile sichern, wenn Sie bei teilnehmenden Händlern shoppen und zur Zahlung Ihre DKB-Kreditkarte verwenden. Bis zu 20 Prozent Ersparnis sind so möglich.

Ein weiterer Vorteil: Die DKB investiert mit ihrem Projekt #geldverbesserer in nachhaltige Förderprojekte. Neben Krankenhäusern, Schulen, Kitas und Pflegeheimen werden auch erneuerbare Energien und regionale Wohnungsbauprojekte gefördert.

Dazu verwendet die DKB die Geldeinlagen ihrer Kunden, wenn diese sie gerade nicht benötigen und geben die notwendigen Summen als Kredite aus. Davon merken Sie als DKB-Kunde natürlich nichts und tragen somit ganz nebenbei zur Unterstützung einiger sinnvoller Projekte bei.

Klingt diese Alternative interessant für Sie, bietet Ihnen die DKB auch an, den Kontowechsel für Sie vorzunehmen. Nach Eröffnung des DKB-Cash-Kontos können Sie einen entsprechenden Auftrag online anstoßen und müssen sich nicht um die Anpassung von Daueraufträgen, die Information sämtlicher Zahlungspartner oder die Kündigung Ihres alten Girokontos kümmern.

4. Kreditkarten im Test: Welche Punkte sollten Sie klären, um die beste Kreditkarte für Ihre Vorhaben und Ansprüche zu finden?

Um sich für die perfekte Kreditkarte entscheiden zu können, müssen Sie zunächst einige Punkte einer eingehenderen Betrachtung unterziehen. Dazu gehören insbesondere:

  • Kartentyp (Gold,Platin, etc.)
  • Kredit-Rahmen
  • Kosten für die Kreditkarte
  • enthaltener Versicherungsschutz
  • Online-Banking und App-Lösungen
  • Kündigungsbedingungen

Haben Sie sich anhand Ihres bereits verfügbaren Vermögens und Ihrer Einkommensverhältnisse sowie entsprechend Ihrer Anforderungen an eventuelle Zusatzleistungen für einen Kreditkartentyp mit passendem Kreditrahmen entschieden, sollten Sie die Kosten genau abwägen.

Kreditkarte, die in Sand am Strand steckt

Gold- und Platinum-Kreditkarten enthalten häufig auch Reisekranken- und Reiserücktrittsversicherungen.

Prüfen Sie, ob es in Anbetracht sehr günstiger Einzelkosten nicht sinnvoll sein könnte, eine nicht-gebührenfreie Kreditkarte zu wählen, oder ob es sich bei dem Ihnen vorliegenden Angebot tatsächlich um eine kostenlose Kreditkarte ohne Kostenfallen handelt. Bedenken Sie hier insbesondere, dass für Transaktionen in Fremdwährungen häufig Gebühren anfallen.

Sollten Sie eine Kreditkarte mit Reiserücktritts- oder Reisekrankenversicherung bevorzugen, denken Sie daran, die Konditionen der Versicherung genau zu prüfen und verschiedene Kreditkarten einem spezifischen Vergleich zu unterziehen, um ein Angebot zu finden, das sowohl günstige Kreditkarten- als auch Versicherungsoptionen bietet.

Die meisten Kreditkarten-Emittenten bieten ihren Kunden inzwischen die Möglichkeit, Transaktionen via Banking-App vorzunehmen. Zudem lässt sich über eine solche bei Bedarf häufig die Karte innerhalb von Minuten sperren oder eine Anpassung der Kontoeinstellungen vornehmen. Auch Bonusprogramme lassen sich mithilfe einer solchen App oft gut verwalten, weshalb Sie auf entsprechende Angebote achten sollten.

Zu guter Letzt ist es wichtig, zu wissen, wie und wie schnell Sie Ihre Kreditkarte kündigen können. Bedenken Sie auch, dass Ihre Bank ebenfalls berechtigt ist, den Kreditkarten-Vertrag mit Ihnen aufzukündigen, sollte sich zum Beispiel Ihre finanzielle Situation rapide verschlechtern und eine deutliche Verschuldung absehbar sein. Je nach Ausmaß des Problems kann die Kündigung dann fristlos oder aber im Rahmen einer ein- bis zweimonatigen Kündigungsfrist erfolgen.

Häufig können Sie Ihre Kreditkarte schriftlich und zum Ende eines Monats kündigen, so zum Beispiel bei der Erste Bank. Anzuraten ist dabei außerdem, dass Sie Ihre Kreditkarte vor Rückgabe an die Bank entwerten, also sie beispielsweise zerschneiden.

5. Welche Kreditkarten überzeugten im Test der Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest unterzog 2020 34 verschiedene Kreditkarten einem eingehenden Test und stellte dabei fest, dass Kreditkarten der üblichen Hausbanken oft am teuersten sind. Zudem merkte das Institut ebenfalls an, dass Kreditkarten mit Reiseversicherungsschutz oft deutliche Defizite aufweisen und empfiehlt separate Vertragsabschlüsse.

Einen klaren Testsieger unter den Kreditkarten-Anbietern kürte das Verbraucherschutzinstitut nicht und verwies darauf, dass eine Auswahl abhängig von den persönlichen Anforderungen und Präferenzen getroffen werden muss.

6. Häufig gestellte Fragen zu Kreditkarten

Sie haben weitere Fragen zu Kreditkarten? Im Folgenden und zum Abschluss unserer Kaufberatung beantworten wie Ihnen auch diese auf Krone.at.

6.1. Wann wird bei einer Kreditkarte abgebucht?

Das genaue Abbuchungsdatum kann natürlich von Bank zu Bank variieren. So sammelt beispielsweise die Erste Bank alle offenen Beträge bis zum 25. eines Monats und zieht diese 10 Tage später ein.

Andere Kreditinstitute senden Ihnen die Abrechnung zu und erwarten eine Begleichung des Betrags im Laufe einer Woche. Mit einer Barclaycard Visa haben Sie sogar 30 Tage Zeit, um Ihre Kreditkartenabrechnung zu begleichen. Richten Sie am besten einen entsprechenden Lastschriftauftrag ein, um die Begleichung unkompliziert zu organisieren.

6.2. Welche Kreditkarte können Sie ohne Schufa- oder KSV-Auskunft beantragen?

Eine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen werden Sie ohne Schufa- oder KSV-Prüfung nicht bekommen. Die Banken möchten sich natürlich gegen Zahlungsausfälle absichern und prüfen dazu in der Regel Ihre Bonität genau. Haben Sie einen entsprechend negativen Eintrag in Ihrem Bonitätsverzeichnis, kann das zu einer Verweigerung der Kreditkarte führen.

Möglich ist es dann allerdings, eine Prepaid-Kreditkarte zu beantragen. Da hier kein Kreditrahmen eingeräumt werden muss, weil Sie die Kreditkarte selbst mit einem gewissen Budget „befüllen“, bevor Sie mit Ihr Transaktionen und Abhebungen durchführen können, ist keine Bonitätsprüfung nötig.

Welche Vor- und Nachteile Prepaid-Kreditkarten mit sich bringen, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • auch mit positivem Schufa- oder KSV-Eintrag erhältlich
  • gute Selbstkontrolle auch für Schüler, Studenten und Menschen mit geringerem Einkommen
  • gleiche Funktionsweise wie herkömmliche Kreditkarten, nachdem sie aufgeladen wurden
    Nachteile
  • vor allem Buchungen von Hotelzimmern und Mietwagen oft nicht möglich, da nicht als ausreichende Sicherheit betrachtet
  • zum Teil höhere Gebühren anfallend
  • bieten geringere Flexibilität vor allem in Hinblick auf unvorhergesehene Ausgaben

6.3. Wie erhalte ich eine Premium-Kreditkarte oder goldene Kreditkarte?

Sie können alle Kreditkarten-Arten, abgesehen von der schwarzen Kreditkarte, frei beantragen. Das funktioniert in der Regel online über ein entsprechendes Antragsformular. Sie erhalten dann den eigentlichen Antrag per Mail oder per Post, da eine Unterschrift benötigt wird.

Neben grundlegenden Angaben zu Ihrer Person und Ihrer Adresse werden Abfragen zum Vermögen, zu regelmäßigen Einkommensquellen und finanziellen Belastungen vorgenommen. Eventuell müssen Sie auch entsprechende Nachweise mitsenden.

Per Video-Ident oder einer Identifizierung bei einer entsprechenden Poststelle wird dann Ihre Identität überprüft und Ihre Unterlagen werden gecheckt. Ist alles in Ordnung, erhalten Sie innerhalb weniger Tage Ihre neue Kreditkarte.

6.4. Ab wann ist eine Kreditkarte kostenfrei?

Eine Kreditkarte darf von Banken bereits als „kostenfrei“ beworben werden, wenn keine jährliche Gebühr für sie fällig wird. Tatsächlich bedeutet das aber noch nicht, dass auch sämtliche Abhebungen und Transaktionen gratis erfolgen. Vor allem Auslandsaktivitäten und Bargeld-Abhebungen werden häufig mit zusätzlichen Gebühren belegt.

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