Georg Wailand („Krone“ vom 10. 7.) klingt sehr optimistisch, wenn er meint, angesichts der enormen Staatsschulden werde man in Zukunft auch ohne neue Steuern auskommen. Theoretisch wäre es wohl möglich. Aber in der Praxis? Ich denke allein an den Klimaschutz, der das Leben teurer machen wird. Die riesigen Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien erfordern Milliardensummen. Nicht irgendwer wird das bezahlen, sondern wohl die Steuerzahler, wie gehabt. Steuern anheben oder neue einführen scheint doch für die kurzfristig agierende Politik einfacher zu sein als tiefgreifende Strukturveränderungen zwecks Einsparungen durchzuführen. Möge ich mich irren!
Karl Brunner, Klagenfurt
Erschienen am Mi, 14.7.2021
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