20.10.2002 10:32 |

Juan Pablo Montoya

Über sein Privatleben

Jetzt spricht der Kolumbianer über sein Privatleben, seine Heimat und seine kolumbianischen Fans.
Juan Pablo Montoya zeigte 2002 tolle Leistungenfür das BMW Williamsf1 Team. Jetzt spricht der Kolumbianerüber sein Privatleben, seine Heimat und seine kolumbianischenFans.
 
Juan Pablo Montoya lieferte in der Saison 2002 fürdas BMW WilliamsF1 Team hervorragende Leistungen ab. Aber auchabseits der Grand-Prix-Strecken dieser Welt ist der Kolumbianerals ein durchaus umgänglicher Mensch bekannt. BesonderenWert legt Juan Pablo auf ein intaktes Privatleben und die Unterstützungvon Zuhause.
 
"Ich hatte und habe ein sehr enges Verhältniszu meiner Familie - zu meinem Vater, meiner Mutter, meinen beidenSchwestern und meinem Bruder. Meine Familie, ein paar sehr engeFreunde und natürlich Connie kommen sehr gerne zu den Rennen",gibt der Dritte der diesjährigen Konstrukteurs-WeltmeisterschaftEinblicke in seine Gedanken.
 
Sein Rennfahrer-Talent wurde ihm quasi in die Wiegegelegt. "Mein Vater und mein Onkel fuhren selbst Rennen, dadurchgehörte der Sport schon ein bisschen zur Familie. Ich hattevolle Unterstützung. So wurde der Rennsport mein Leben."
 
Aufgewachsen in Kolumbien, hat Juan Pablo mittlerweileseinen Lebensmittelpunkt verlagert. "Ich unterscheide zwischenHeimat und Zuhause. Mein Zuhause ist derzeit Monaco, wo ich wohne.Ich lebe jetzt schon sieben Jahre nicht mehr in Kolumbien. Aberes wird immer mein Heimatland bleiben." Der Grund für seinenWeggang aus Kolumbien liegt auf der Hand: "Es gibt zu viele Entführungen."
 
Diese Gefahr sieht Juan Pablo für sich nichtunmittelbar. "Ich bin von der ganzen Familie am allerwenigstenin Gefahr. Ich bin in Kolumbien wirklich eine Größe,bin sehr, sehr bekannt. Wer mir dort etwas antun würde, wärelebensmüde. Allerdings könnte ich kaum normal leben,einfach so in eine Restaurant gehen oder zum Einkaufen."
 
Seine kolumbianische Herkunft verleugnen will JuanPablo allerdings nicht. "Ich bin ein Botschafter. Schauen siesich doch die kolumbianischen Flaggen auf den Tribünen an,bei manchen Grands Prix sind es wirklich sehr viele. Ich denke,ich kann meinem Land etwas geben. Ich gebe den Menschen einenGrund zur Freude. Wenn ich Rennen fahre, sind sie wie paralysiert,dann steht dort wirklich alles still."
Sonntag, 13. Juni 2021
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