Wer eine Reise tut, der kann was erleben! Überhaupt, wenn er nicht vorsorgt: Durchfall, Fieber, Verstopfung, Schmerzen, Insektenplagen, Wunden- im Ausland ist man dauernden Risiken ausgesetzt, die man von daheim oft gar nicht kennt. Eine gute Reiseapotheke nimmt einem aber so manche Sorgen:
Das wichtigste Vorweg: Unbedingt erkundigen,
ob man Impfungen für sein Urlaubsland braucht. Hier helfen
die Tropeninstitute gerne weiter! Da diese Impfungen
(Hepatitis, Diphterie, Tetanus) nicht sofort wirken, unbedingt
rechtzeitig den Weg zum Arzt aufsuchen!
Sonnencreme: Eine der Hauptursachen
von Hautkrebs ist intensives Sonnenbaden, deshalb unbedingt eine
Creme mit hohem Lichtschutzfaktor besorgen. Jeder einzelne Sonnenbrand
steigert das Risiko für eine Hautkrebserkrankung.
Reisedurchfall: In Österreich
wird es als völlig selbstverständlich angesehen, dass
wir Zugang zu gutem, sauberen Trinkwasser haben. Bis auf wenige
Ausnahmen teilt dieses Glück die Welt nicht mit uns: Keime
und Bakterien finden sich fast überall im Wasser, der Magen-Darmtrakt
reagiert meist sehr sensibel, Durchfallerkrankungen (Montezumas
Rache eben) sind die Folge. Also unbedingt nur abgepacktes Wasser
trinken. "Wenn du dein Essen nicht kochen oder schälen kannst,
lass besser die Finger davon", raten Ärzte.
In Apotheken gibt´s für diese (Durch)Fälle
Elektrolyt-Tabletten, die man im Notfall wegen des hohen
Nährstoffverlust einnehmen sollte. Ein Abführmittel
, wenn das Gegenteil eintritt, ist ebenso ratsam.
Schmerztabletten und fiebersenkende
Mittel dürfen ebenso in keiner Reiseapotheke fehlen,
ebenso wie schmerzstillende Ohrentropfen, die
besonders bei Reisen mit Kindern zu empfehlen sind.
Gegen Insekten bietet die Pharmaindustrie eine breites
Spektrum so genannter "Repellents" an, doch keines der Mittel
kann jemals "perfekt" vor Stichen schützen. Deshalb empfiehlt
es sich außerdem juckreizstillende- und
antiallergische Salben zu kaufen.
In den österreichischen Apotheken
werden sie gerne über umfassende Reiseapotheken informiert!
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