16.05.2007 17:08 |

FIFA-Rangliste

Österreichs Team nur noch auf Rang 77

Österreichs Fußball versinkt immer mehr in der Bedeutungslosigkeit: Die Bundesligavereine haben international so gut wie gar nichts mitzureden und auch um das Nationalteam, das in einem Jahr bei der Heim-EM unser Land vor einer Blamage bewahren soll, ist es nicht gut bestellt: In der aktuellen Weltrangliste der FIFA liegt die Truppe von Teamchef Josef Hickersberger nur noch auf Platz 77...

Nachdem Österreichs Nationalmannschaft schon bei der Erstellung des letzten Rankings um 12 Positionen abrutschte, hat es nun erneut zwei Plätze eingebüßt und ist somit 77. von 198 Teams.

In Führung liegt weiterhin Weltmeister Italien vor Brasilien und Argentinien. Frankreich und Deutschland sind unverändert Vierter bzw. Fünfter.

Die Top 10 der FIFA-Rangliste

  1. Italien 1.606 Punkte
  2. Brasilien 1.538
  3. Argentinien 1.520
  4. Frankreich 1.507
  5. Deutschland 1.390
  6. Niederlande 1.309
  7. Portugal 1.300
  8. England 1.278
  9. Spanien 1.238
  10. Tschechien 1.170

Vier Neulinge im Nationalteam
Apropos Team: Gleich vier Neulinge hat Teamchef Josef Hickersberger in den 24-Mann-Teamkader für die beiden Testspiele gegen Schottland (30. Mai) und Paraguay (2. Juni) im Wiener Hanappi-Stadion einberufen. Neben Jürgen Patocka (Mattersburg/ab Sommer Rapid) stehen auch der 19-jährige Sebastian Prödl (Sturm Graz), Emin Sulimani (Ried/ab Sommer Austria) und Erwin Hoffer (Rapid) erstmals im Aufgebot.

Wohl auf Grund mangelnder Alternativen hält Hickersberger im Angriff weiterhin an dem beim FC Sion aus seinem Vertrag ausgetretenen und damit derzeit vereinslosen Sanel Kuljic fest, der bisher in elf Länderspielen zwei Treffer erzielt hat.

Hinter vier Spielern des 24-köpfigen Kaders steht verletzungs- bzw. krankheitsbedingt ein Fragezeichen. Abwehrchef Martin Stranzl (Spartak Moskau), der in den vergangenen Wochen wegen einer Krankheit kaum trainieren konnte, ist ebenso fraglich wie die Mittelfeldspieler Thomas Prager (Heerenveen), Yüksel Sariyar (Pasching) und Markus Weissenberger (Eintracht Frankfurt).

Montag, 17. Mai 2021
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