Magdalena Lobnig will bei der Ruder-WM Österreichs erste Medaille seit 2001 holen. Doch auf der Sumpf-Strecke in Florida haben die Athleten auch mit Alligatoren zu kämpfen.
Für Ruder-Gesamtweltcupsiegerin Magdalena Lobnig zählt bei den Weltmeisterschaften in Sarasota-Bradenton (US) nur eine Medaille - am Sonntag will die Kärntnerin die 16 Jahre lange Durststrecke des ÖRV beenden. "Ich war bei Weltmeisterschaften schon Vierte und Fünfte. Jetzt wird es Zeit für einen Stockerl-Platz", definiert die 27-Jährige ihr Ziel deutlich.
Dazu muss die Olympia-Sechste von Rio 2016 Halbfinale am Freitag voll angreifen: "Das warme Wasser hier in Florida ist sehr weich. Ich bin die kalte Drau gewohnt. Das ist eine Umstellung", sagt Lobnig.
Und noch etwas bringt das dunkle Moorwasser mit sich: "Immer wieder tauchen Alligatoren vor und neben den Booten auf. Hineinfallen möchte ich hier nicht", schmunzelt unser Ruder-Ass.
Anja Richter, Kronen Zeitung
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