Ausweitungen

Mehr Züge und mehr Passagiere für Westbahn

Reisen & Urlaub
08.09.2017 11:30

Auf zehn Millionen Fahrgäste will sich die private "Westbahn" bis 2020 verdoppeln. Dazu wird Wien faktisch mit einer zweiten Strecke auf S-Bahn-Gleisen und neuen Stationen voll erschlossen. Weiters stellt man auf Halbstundentakt bis Salzburg um und investiert 180 Millionen Euro in neue Garnituren.

"Reisen mit der Westbahn soll so einfach wie U-Bahn-Fahren sein," gibt Firmenchef Erich Forster das Tempo vor. Unter der Bezeichnung Westblue werden im Winterfahrplan ab 10. Dezember S-Bahn-Stationen wie Praterstern, Rennweg, Belvedere oder Wien-Mitte zu neuen Zusteigstellen für die Fernzüge bis Salzburg.

Gleichzeitig stellt man das gesamte Netz auf 30-Minuten-Takt um, kürzt einige Fahrzeiten (z.B. Wien-Westbahnhof - Linz um sechs Minuten) und bietet mehr Tagesrand-Verbindungen. Bei den Tarifen kommt ein Sparangebot ab acht Euro dazu, wo man Ziel und ungefähre Abfahrtszeit angibt und dann den konkreten Zug zugeteilt bekommt.

(Bild: APA/HERBERT NEUBAUER)

Um das zu bewältigen, stockt die Westbahn bei Zuggarnituren (17 statt sieben) und Personal (von 250 auf 400) stark auf. Der Umsatz soll so kurzfristig von 60 auf über 100 Millionen Euro steigen, der Ertrag muss sich sogar auf 35 Millionen Euro etwa verdreifachen, um die hohen Investitionen abzahlen zu können. "Das erreichen wir spätestens in drei Jahren," ist Forster zuversichtlich.

C.E., Kronen Zeitung

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