Fr, 17. August 2018

Kindersicherung

03.03.2017 10:27

Spiele für Nintendo Switch schmecken widerlich

Nintendo-Fans erfreuen sich seit Freitag an der neuen Spielkonsole der Japaner: Switch. Das Multifunktionsgerät, das daheim am TV-Gerät und unterwegs als Handheld genutzt werden kann, fusioniert nicht nur stationäre und mobile Konsole in ein Gerät, sondern sorgt auch für die Rückkehr von Spielkassetten. Switch-Games kommen nämlich auf einer Speicherkarte im SD-Kartenformat. Und sie haben eine interessante Eigenheit: Sie schmecken widerlich.

Zu dieser Erkenntnis sind Tester gekommen, die Switch-Games in den Mund genommen haben. Das IT-Portal "WinFuture" zitiert einen Tester, der von einem "grauenvollen Geschmack" berichtet, wenn man ein Switch-Spiel in den Mund nimmt. Und dieser Geschmack sei dermaßen intensiv, dass er noch lange nachwirke. Der Rat des Testers: "Probiert das nicht zuhause!"

Widerlicher Geschmack als Kindersicherung
Dass die Games widerlich schmecken, hat freilich einen rationalen Grund. Weil die Spielkassetten so klein sind, mussten sich die Japaner etwas einfallen lassen, um zu verhindern, dass Kinder die Games in den Mund nehmen und womöglich schlucken. Der widerliche Geschmack sollte ein probates Mittel dafür sein.

Der Ekelgeschmack von Switch-Games kommt dem Bericht zufolge von einem Bitterstoff, mit dem die Spielkassetten versetzt werden: Denatoniumbenzoat. Das Mittel ist ungiftig, es handelt sich aber um die bitterste bekannte Substanz. Sie findet beispielsweise auch in Spiritus Verwendung, um zu verhindern, dass Menschen den hochprozentigen Industriealkohol trinken.

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