03.01.2016 16:25 |

Drama am Schneeberg

27-Jährige vor Augen des Freundes in Tod gestürzt

Sie war jung, sozial engagiert und voller Tatendrang - doch am Samstag wurde die 27-jährige Julia W. aus Ternitz in Niederösterreich jäh aus dem Leben gerissen. Die hübsche Krankenschwester stürzte vor den Augen ihres Freundes am von ihr so geliebten Schneeberg in den Tod.

"Die Julia war schicksalhaft einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn sie galt als überaus erfahrene Alpinistin. Mein ganzes Beileid gilt der Familie", so Bürgermeister Rupert Dworak betroffen zur "Krone". Bis zuletzt hatten die tapferen Bergretter aus Reichenau und Puchberg gehofft, die junge Krankenschwester nach ihrem Fall vom südlichen Grafensteig noch lebend zu finden.

Doch vergeblich: Als die Freiwilligen nach kräfteraubendem Anstieg - der Hubschrauber hatte wegen Nebels nicht starten können - endlich bei der Unglücksstelle eintrafen, kam für die 27-Jährige bereits jede Hilfe zu spät.

Julia, die Tochter einer Gemeinderätin in ihrem Heimatort, war offensichtlich auf einer kleinen Eisplatte abgerutscht und mehr als 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Und das vor den Augen ihres entsetzten Freundes, der sofort über den Notruf Alarm schlug.

Die im Wiener Neustädter Spital tätige Krankenschwester war wegen ihrer gewinnenden, offenen Art äußerst beliebt, galt als ausgesprochen tierlieb und engagierte sich bei Sozialprojekten - auch direkt vor Ort für Kinder in Afrika.

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