Mit vermeintlich lukrativen Aufgaben und dem Versprechen schneller Gewinne lockten bislang unbekannte Täter eine 32-jährige Tirolerin in eine perfide Internetbetrugsfalle. Die Frau verlor mehr als 10.000 Euro.
Was zunächst nach einem einfachen Geschäft mit schnellem Profit klang, endete für die 32-Jährige aus dem Bezirk Kufstein in einem kostspieligen Betrug. Über soziale Netzwerke wurde die Frau dazu verleitet, bestimmte Aufgaben zu erledigen und Produkte zu kaufen, die der Verkäufer anschließend wieder zurückkaufen sollte. Dadurch, so das Versprechen, könne sie Gewinne erzielen.
Zahlungsaufforderungen statt Gewinnausschüttung
Um bei dem vermeintlich lukrativen Geschäftsmodell mitzumachen, legte die Frau auf einer Website ein eigenes Konto an. Doch statt der versprochenen Einnahmen folgten weitere Zahlungsaufforderungen.
Sechzehn Überweisungen in fünf Tagen
Innerhalb von nur fünf Tagen tätigte die 32-Jährige insgesamt sechzehn Überweisungen. Das Geld floss auf verschiedene österreichische sowie ausländische Konten in Malta und Litauen. Insgesamt verlor die Frau dadurch einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.
Als sie sich ihr vermeintliches Guthaben auszahlen lassen wollte, folgte die nächste böse Überraschung: Laut den unbekannten Tätern sei eine Auszahlung vom „internen Konto“ nicht möglich.
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